Insolvenzverschleppung

Wenige Wochen nach Verurteilung: Boris Becker in anderes Gefägnis verlegt

Boris Becker wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt
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Boris Becker wurde noch wenigen Wochen aus dem Londoner Gefängnis verlegt. Seine neue Unterkunft ist nahe Oxford. (Archivbild)
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    VonFee Halberstadt
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Boris Becker saß die ersten Wochen nach seiner Verurteilung in London im Gefängnis. Jetzt befindet er sich in einem Gefängnis der Kategorie C.

Oxford – Der Ex-Tennisprofi und Wimbledon-Sieger Boris Becker wurde wegen Insolvenzverschleppung verurteilt und sitzt seit Ende April im Gefängnis. Die ersten Wochen seiner Haftstrafe hatte Becker im Londoner Gefängnis Wandsworth abgesessen, das für Überfüllung, Gewalt und schlechte hygienische Zustände bekannt ist. Dieses Gefängnis ist für die Verwahrung unmittelbar nach dem Schuldspruch vorgesehen, wie RTL berichtet.

Nun sei der 54-Jährige am Montag (23. Mai) in ein Gefängnis der Kategorie C verlegt worden. Das Huntercombe-Gefängnis befindet sich in Nuffield bei Oxford, rund 70 Kilometer westlich von London, wie Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

Verlegung in anderes Gefängnis: Boris Becker soll sich nicht über das Essen beschwert haben

Das Huntercombe Prison hat eine niedrigere Sicherheitsstufe und ist nach Angaben der britischen Regierung speziell für ausländische Männer vorgesehen. Rund 480 Männer sollen dort der Internetseite zufolge in Einzel- sowie Gemeinschaftszellen leben. Die Insassen sollen außerdem die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden und Sport zu treiben.

Seit Beckers Verurteilung kursierten verschiedene Gerüchte in den Medien. Sein Anwalt wies kürzlich zurück, dass Becker sich im Wandsworth-Gefängnis über das Essen beschwert oder einen Notknopf gedrückt habe. „Nahezu nichts, von dem, was in den letzten Tagen und Wochen zu lesen war, gerade an den großen Schlagzeilen, trifft zu“, sagt Moser in einem Interview mit RTL und stützt sich darauf, dass er mit Becker gesprochen habe. „Natürlich ist die Situation nicht schön, aber er nimmt sie hin.“ Demnach gehe es ihm den Umständen entsprechend gut, hieß es. (fh/dpa)

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