News-Ticker zur Krise

Corona in Bremen: Senat meldet neuntes Todesopfer und zwei Neu-Infizierte

Das Coronavirus breitet sich auch in Bremen aus. 395 Fälle sind bestätigt worden. Die Zahl der Todesfälle steigt. Unser Ticker zur Krise.

  • Bremen meldet 395 bestätigte Corona-Fälle - 161 sind genesen
  • Bremens Bürgermeister stellt klar: Corona-Maßnahmen müssen bestehen bleiben
  • Corona-Krise: Klinikum Bremen-Mitte behandelt Patienten aus Frankreich

Corona-Verdacht? Bei Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollten sich Bürger zunächst telefonisch an ihren Hausarzt wenden - außerhalb der Praxiszeiten über den ärztlichen Notdienst unter der zentralen Telefonnummer 116 117. Bei Bedarf überweist der Hausarzt Patienten an ein Corona-Testzentrum. Weitere Fragen zum Coronavirus klärt auch die Bremer Infohotline unter 0421/115.

Update, 19 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten ist am Montag lediglich um zwei auf 395 (davon 25 in Bremerhaven) gestiegen. Und: 161 Patienten gelten als genesen. Allerdings meldete das Gesundheitsressort am Abend den neunten Todesfall. Es handele sich um eine 83-Jährige, die unter Vorerkrankungen gelitten habe. 24 Menschen werden stationär behandelt, davon müssen elf beatmet werden. 

Der Corona-Test bei einem verstorbenen Passagier auf dem Kreuzliner „Amera“ in Bremerhaven war laut Ressortsprecher Lukas Fuhrmann negativ, daher seien an Bord keine weiteren Maßnahmen notwendig. In den nächsten Tagen werden weitere Kreuzfahrtschiffe in Bremerhaven erwartet, wie es heißt. Der hafenärztliche Dienst stehe mit allen Bordärzten in Verbindung und werde über den gesundheitlichen Zustand der Passagiere wie auch der Crew fortlaufend informiert, sagte der Ressortsprecher. Aktuell lägen keine Hinweise auf Corona-Infektionen vor. Im Land Bremen wurden bislang insgesamt rund 11.500 Tests auf Corona durchgeführt, so Fuhrmann. (gn)

Update, 13.35 Uhr: Die Polizei Bremen lobt das Verhalten der Bürger in Zeiten des Kontaktverbots zur Eindämmung der Corona-Epidemie in der Hansestadt. Die Mehrheit der Menschen halte sich an die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Nur in wenigen Fällen mussten die Beamten einschreiten.

So kontrollierten die Einsatzkräfte in Bremen am Wochenende rund 400 Personen, stellten etwa 50 Ordnungswidrigkeiten fest und sprachen mehr als 60 Platzverweise aus, heißt es von der Polizei. In einem Fall spielten etwa 15 junge Männer auf einem Kunstrasenplatz am Hastedter Osterdeich Fußball. Als die Polizei auftauchte, ergriffen die Spieler die Flucht und hinterließen Turnbeutel, Jacken, Smartwatches und Badelatschen. Diese Sachen können bei der Polizei in Osterholz abgeholt werden.

Im Bürgerpark in Bremen halten sich die meisten Menschen an das Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Epidemie.

Insgesamt sei das Verhalten der Bremer Bevölkerung jedoch als positiv zu bewerten. Die Mehrheit verhalte sich kooperativ und sei bei Fehlverhalten einsichtig, erklärte die Polizei abschließend.

Corona-Krise in Bremen: Patienten aus Frankreich werden behandelt

Update, 6. April, 10 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Land Bremen steigt langsam weiter. Aktuell sind 397 Covid-19-Erkrankungen bestätigt worden, meldet das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen. Bislang sind acht Menschen, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert waren, gestorben.

Unterdessen sind zwei Corona-Patienten aus Straßburg (Frankreich) nach Bremen geflogen worden. Sie werden auf der Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte behandelt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sprach von einer Selbstverständlichkeit, Freunden in der Not zu helfen. (jdw)

Update von 18.45 Uhr: In Bremen wurden bis Sonntagnachmittag 393 bestätigte Covid-19-Erkrankungen gemeldet, die Zahl der Genesenen verharrt in den offiziellen Zahlen am Wochenende bei 135. Allerdings sind zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Update vom 5. April, 10.10 Uhr: Bremen hat - Stand Samstagabend - 388 Covid-19-Erkrankungen bestätigt worden, die Dunkelziffer liegt wie überall auf der Welt vermutlich deutlich höher. Genesen waren der Statistik zufolge 135 Personen, sechs sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Update vom 4. April, 15.35 Uhr: Trotz Kontaktverbots haben sich Menschen in Bremen das Feiern in einer Kneipe nicht verbieten lassen wollen - das Treffen wurde von der Polizei beendet. Im Schankraum hatten sich fünf Männer und vier Frauen im Alter zwischen 26 und 53 Jahren getroffen und tranken nach Angaben der Polizei vom Samstag Alkohol. Ein weiterer Gast versteckte sich in einem Abstellraum.

Die verständigten Beamten standen am Freitagabend zunächst vor verschlossener Tür. Als sie klopften, wurden die Lichter gelöscht und die Musik abgestellt. Die Polizisten besorgten sich einen Durchsuchungsbeschluss. Alle zehn Angetroffenen erhielten Platzverweise und Strafanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Update vom 3. April, 19 Uhr: Eindringlich hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Freitag nach der Senatssitzung an die Menschen in Bremen appelliert, angesichts des Kontaktverbotes in der Corona-Krise noch ein Weilchen durchzuhalten. Vorgelegt hat der rot-grün-rote Senat auch einen Bußgeldkatalog. Danach drohen bei Verstoß gegen die Coronavirus-Verordnungen Strafen in Höhe von 50 bis 25.000 Euro.

In elf Sprachen appellieren Beschäftigte des Klinikums Links der Weser (LdW) in Bremen an die Menschen, in der Corona-Krise zu Hause zu bleiben. „Wir wollen damit so viele Menschen wie möglich erreichen, um Covid-19 zu besiegen“, schrieb uns Manuela Mücke, die seit 31 Jahren am LdW arbeitet und uns das Foto schickte.

Und das Team verspricht in diesen schweren Zeit auch: „Wir bleiben für Euch da!“ Das Land Bremen meldet bisher 354 Corona-Infizierte (davon 23 in Bremerhaven, Stand Freitagnachmittag). 135 Menschen gelten als genesen, sechs sind gestorben (drei aus einem Pflegeheim). 20 Patienten werden stationär behandelt.

Bremen: Security und Caterer in der Krise - Elf neue Infektionen 

Update vom 3. April, 8.30 Uhr: Caterung-Unternhemen und Security-Firmen in Bremen leiden ebenfalls unter der Corona-Krise. Doch zumindest im Bereich Security gibt es einige, die profitieren - denn es gilt, die Umsetzung neuer Regeln zu überprüfen. Ein Besuch in zwei unterschiedlichen betroffenen Wirtschaftszweigen der Hansestadt zeigt die unterschiedlichen Auswirkung des Coronavirus.

Update von 18.50 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus im Land Bremen schreitet voran, die Zahl der Neuinfektionen hält sich jedoch konstant auf einem niedrigen Niveau. Das Gesundheitsressort meldet elf Neuinfektionen - 341 insgesamt. Die Zahl der Genesenen stieg um 16 auf 109 Corona-Infizierte. Ein neuer Todesfall ist nicht zu beklagen. (jdw)

Update von 17.10 Uhr: Während die Zahl der Corona-Infektionen stetig steigt und die Schutzausrüstungen für medizinisches Personal im Land Bremen knapper wird, machen zahlreiche Unternehmen in der Krise MutSchutzmasken spendeten beispielsweise die LloydWerft, Mercedes, die Maler- und die Tischlerinnung, die Stahlwerke Bremen, die BSAG, Kloska, die Bremer Spediteure der BLG und die Lürssen Werft. Desinfektionsmittel und weitere Serviceleistungen kamen von der Ariane Group. Die Bremer Goldschlägerei Bego stellt inzwischen Schutzmasken im 3D-Druck-Verfahren her. (jdw)

Corona-Pandemie in Bremen: RKK in der Neustadt wird umgekrempelt

Update vom 2. April, 9.30 Uhr: In Bremen stellen sich die Krankenhäuser umfangreich auf die Corona-Krise ein und verbessern laufend ihre Arbeitsweisen. So auch im Rot-Kreuz-Krankenhaus in der Neustadt. „In wenigen Wochen den Betrieb eines ganzen Krankenhauses umzukrempeln, dafür bedarf es eines ungeheuren gemeinschaftlichen Kraftaktes“, sagt Geschäftsführer Dr. Walter Klingelhöfer und lobt den „Zusammenhalt und die ungeheure Motivation“ aller Berufsgruppen in seinem Haus.

Im Rot-Kreuz-Krankenhaus wurde wegen des Coronavirus eine zweite Notaufnahme geschaffen.

Die Dienstpläne aller Bereiche wurden wegen Corona komplett neu organisiert. Zur Unterstützung des RKK-Personals sind einige erfahrene Mitarbeiter aus der Bremer Roland-Klinik gekommen. Patienten, die im RKK notfallmäßig operiert wurden, werden in die Roland-Klinik gebracht und dort gemeinsam von Ärzten beider Häuser versorgt.

Update, 20.35 Uhr: In Bremen keimt Hoffnung auf, dass sich die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamt. Am Mittwochabend meldete das Gesundheitsressort 330 bestätigte Covid-19-Erkrankungen. Das sind 15 neue Fälle innerhalb eines Tages. Bislang seien 93 Personen genesen, sechs Personen gestorben. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte am Abend, er hoffe auch auf ein Abflachen der Kurve der Neuinfektionen, aber die Verlängerung der Kontaktbeschränkung bis nach Ostern sei definitiv notwendig gewesen. (jdw)

Corona-Krise in Bremen: Erste Soforthilfen an Unternehmen ausgezahlt

Update, 14.20 Uhr: In der Corona-Krise hat das Bundesland Bremen schon mehr als 1,5 Millionen Euro Soforthilfen für Unternehmen  ausgezahlt. Bis Dienstagabend seien 10.000 Anträge eingegangen, 700 seien bewilligt worden, teilte das Wirtschaftsressort am Mittwoch auf Anfrage mit. Die Zahl der Bewilligungen steige jeden Tag. Die Zahl der eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei von 2 auf 60 gestiegen.

Die Antragsteller kämen aus allen Branchen, sagte ein Sprecher. Es seien viele Soloselbstständige dabei. Meist würden in einem vereinfachten Verfahren bis zu 5000 Euro beantragt. Es gebe aber auch Anträge auf höhere Summen. Das Bundesland Bremen stellt 45 Millionen Euro als Liquiditätshilfen in Zeiten der Corona-Epidemie zur Verfügung. (dpa)

Corona in Bremen: Anstieg der Infektionen verlangsamt sich 

Update, 1. April, 8.55 Uhr: Der Anstieg der Zahl bestätigter Corona-Infektionen im Land Bremen hat sich statistisch gesehen verlangsamt. Verdoppelte sich die Zahl zum Stichtag 21. März noch in 4,2 Tagen, habe sich diese Quote zum 30. März entsprechend auf 9,6 Tage verlangsamt, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag.

Betrachtet wurde dabei jeweils ein zurückliegender Fünf-Tages-Zeitraum. Allerdings sei das kein Zeichen für Entwarnung, sagte Bovenschulte. „Das heißt nicht, dass es stagniert, sondern, dass sich im Moment der Aufwuchs nicht weiter beschleunigt.“ Das sei eine Momentaufnahme, ergänzte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Eine Steigerung der Fallzahlen bedeute, „dass wir irgendwann an unsere Grenzen kommen“.

Update, 18.35 Uhr: Die Corona-Epidemie in Bremen hat ihr fünftes Todesopfer gefordert. Das gab am Dienstag das Gesundheitsressort bekannt. Die Gesamtzahl der Covid-19-Infektionen stieg auf 315 - plus 18 im Gegensatz zu Montag. Genesen sind im Land Bremen 77 Personen. Momentan werden 15 Infizierte stationär in Krankenhäusern behandelt, sechs Personen befinden sich auf einer Intensivstation, heißt es am Abend weiter. Bislang sind in drei Pflegeeinrichtungen im Land Corona-Infizierte festgestellt worden. (jdw)

Corona in Bremen: Baumarkt-Touristen aus Niedersachsen kommen

Update, 14.40 Uhr: In Zeiten der Corona-Epidemie wollen alle Bundesländer möglichst an einem Strang ziehen. Dennoch gibt es über Ländergrenzen hinweg kleine, aber feine Unterschiede. Bei der Frage nach der Öffnung von Baumärkten gibt es zwischen Niedersachsen und Bremen Unterschiede. In Niedersachsen sind die Baumärkte für Privatkunden geschlossen, lediglich Gewerbekunden dürfen noch Waren zum Erhalt des Geschäftsbetriebs kaufen. So berichtet unser Reporter von Baumarkt-Touristen aus Niedersachsen, die in Bremen gegen die Langeweile unter anderem Gartenbedarf einkaufen. (jdw)

Update, 31. März, 7.40 Uhr: In Bremen bleiben Schulen und Kindertagesstätten mindestens bis zum 20. April geschlossen. Das hat am Montag der Senat beschlossen. Das sagte am Montag Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD). Bislang war von einem Neustart der Einrichtungen ab dem 14. April ausgegangen worden.

Gegen die Infektion: An einem Gartencenter am Weserpark stehen Desinfektionsmittel und Küchenrollen bereit.

Corona in Bremen: Vier Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben

Update, 19.10 Uhr: Auch am Montag meldete das Land Bremen neue Corona-Infektionen. So haben sich bislang 297 Covid-19-Verdachtsfälle bestätigt. In Bremen sind es 277, in Bremerhaven sind es 20 Personen, bei denen der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen wurden. 71 Infizierte gelten als genesen. Vier Menschen mit einer Corona-Infektion sind inzwischen gestorben, so das Gesundheitsressort. Zwei Frauen starben zuletzt. (jdw)

Update, 30. März, 14.45 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus in Bremen schreitet voran. Das Gesundheitsressort meldete 290 Covid-19-Infektionen bis Sonntagabend. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) betonte zuletzt, dass es noch zu früh sei für eine Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Mehrheit der Bevölkerung des Bundeslandes Bremen hält sich laut Polizei auch an die Regeln inklusive des Kontaktverbots, aber eben nicht alle.

Corona in Bremen: Polizei beendet private Geburtstagsparty

Die Polizei Bremen musste am Sonntagabend eine Party im Stadtteil Blumenthal auflösen. Die Einsatzkräfte fertigten eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. In einer Wohnung hatte ein 35 Jahre alter Vater Freunde und Verwandte zur Geburtstagsfeier seines Sohnes eingeladen. Was an sich ein freudiger Anlass ist, kann die Polizei in Zeiten der Coronavirus-Pandemie nicht dulden.

In der Wohnung in Bremen hielten sich insgesamt 14 Personen auf, darunter Kinder im Alter zwischen zwei und 13 Jahren, heißt es von der Polizei. Aufgrund der Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind gegen Gäste, die nicht dort wohnhaft sind, Platzverweise erteilt worden. Die Polizei Bremen weist darauf hin, dass die Einhaltung der Beschränkungen kontrolliert wird. Es gehe um die eigene Gesundheit und der Gesundheit der Menschen im sozialen Umfeld. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Zahl der Infizierten steigt auf 290 Personen

Update, 29. März, 17.55 Uhr: Das Gesundheitsressort meldet am Sonntagabend 290 Menschen in Bremen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das sind zwölf mehr als am Samstag. 20 Infizierte zählen zur Stadtgemeinde Bremerhaven und 270 zur Stadtgemeinde Bremen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 53 bereits wieder genesen, zwei Personen sind verstorben.

Update, 18.25 Uhr: Am Abend meldet die Senatspressestelle Bremen 278 Corona-Infizierte im Land Bremen, wovon nun 19 Fälle der Stadtgemeinde Bremerhaven zuzuordnen sind. Im Bremer Stadtgebiet sind nun 259 Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt.

Update, 28. März, 12.10 Uhr: Der Bremer Senat warnt vor vorzeitigen Exit-Diskussionen zur Lockerung der Ausgangsbeschränkungen. Solange es nicht Anzeichen für eine Verlangsamung der Coronavirus-Infektionen gebe, sei es nicht an der Zeit, über einen Ausstieg aus den strikten Maßnahmen nachzudenken. Das betonten am Freitag nach der Senatssitzung Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Um die massiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft abzumildern, hat Bremen weitere finanzielle Hilfen beschlossen.

Land Bremen zählt 263 Corona-Infizierte

Update, 20.40 Uhr: Am Abend meldet das Gesundheitsressort einen Anstieg der Corona-Infizierten im Land Bremen auf 263, wovon weiterhin 16 auf die Stadtgemeinde Bremerhaven fallen.

Update, 12.45 Uhr: In einer Pressekonferenz stellte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) klar, dass es deutlich zu früh sei, die massiven Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lockern. Der Senat wisse, dass die Maßnahmen in die Grundrechte der Bevölkerung eingreifen. Deshalb werde das öffentliche Leben nur solange eingeschränkt, wie es unbedingt notwendig sei. (jdw)

Update, 27. März, 8.35 Uhr: In Bremen ist das öffentliche Leben seit Dienstag nochmal deutlich stärker eingeschränkt worden als zuvor. Die Einhaltung der Vorschriften werden von Polizei und Ordnungsdienst genau kontrolliert, um eine Eindämmung der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Wir haben mit dem Bremer Innenressort über die Disziplin der Bevölkerung gesprochen. (jdw)

Corona-Krise in Bremen: 244 Infektionen bestätigt

Update, 19.15 Uhr: Am Abend meldet der Bremer Senat 244 bestätigte Corona-Infektionen im Land Bremen, wovon weiterhin 16 auf die Stadtgemeinde Bremerhaven fallen. Damit bleibt die Infektionszahl dort unverändert im Vergleich zum Vortag. In der Stadtgemeinde Bremen gibt es ein Plus von 32 Covid-19-Erkrankten.

Update, 14.30 Uhr: In Zeiten der Corona-Pandemie in Bremen müssen humorvolle Momente weiterhin erlaubt bleiben. Das hat sich das Landeszentrum für Niederdeutsch zu Herzen genommen und hat einen tollen Comic mit Verhaltenstipps zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion veröffentlicht. Der Titel: „Keen Schangs för Kolle Corona!“ Schaut einfach mal rein. (jdw)

Corona in Bremen: Freude über großzügige Masken-Spende

Update, 26. März, 13 Uhr: Tolle Nachrichten in der Corona-Krise erreichen uns aus Bremen: Das Gesundheitsressort freut sich über eine Spende von persönlichen Schutzausrüstungen, die von der Handwerkskammer koordiniert wurde. Unter anderem spendete die Tischler-Innung mehr als 2000 Masken, die BSAG gab 300 Masken dazu. Die Schutzausrüstung wird an Kliniken, Hebammen und Pflegeeinrichtungen verteilt, teilte Lukas Fuhrmann, Sprecher des Gesundheitsressorts, mit. Weitere Spenden sind immer willkommen und können im Zentrallager der Gesundheit Nord, Erich-Kühlmann-Straße 5, in Bremen abgegeben werden. (jdw)

Update, 19.50 Uhr: Der Bremer Senat meldet am Abend 212 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Das entspricht einem Plus von 10 Infizierten im Land Bremen. Im Stadtgebiet Bremerhaven sind zum Abend 16 (+2) und im Bremer Stadtgebiet 196 (+8) Covid-19-Fälle gezählt worden.

Gegen Corona: Stadttheater Bremerhaven näht Atemschutzmasken

Update, 18.25 Uhr: Wegen des Mangels an Atemschutzmasken wird auch am Stadttheater Bremerhaven zu Nadel und Faden gegriffen. Die Kostümabteilung näht Masken - teils am Arbeitsplatz im Theater, aber auch in Heimarbeit. „Corona hat uns alle schwer getroffen. Andere arbeiten hart, um zu helfen, und auch wir wollen nicht untätig sein. Umso schöner ist es, nun einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung leisten zu können“, sagte die Leiterin der Kostümabteilung, Viola Schütze, am Mittwoch. 

Freiwillige der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bremerhaven sollen die Atemschutzmasken an ambulante Pflegedienste und Altenheime verteilen. Das Stadttheater Bremerhaven hat seine Vorstellungen bis zum 14. April abgesagt.

Das Stadttheater Bremerhaven näht Atemschutzmasken, wie diese hier auf dem Foto.

Update, 14.10 Uhr: Aus Bremen erreichte uns am Mittwoch eine traurige Nachricht. Dort ist der erste Mensch an einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. An diesem Mittwoch ist ein 76 Jahre alter Mann, der in einem Pflegeheim lebte, gestorben. Als die Covid-19-Infektion bekannt wurde, ist der Mann innerhalb des Heims auf einer extra eingerichteten Corona-Station isoliert worden, heißt es vom Bremer Gesundheitsressort. Der Gestorbene hatte mehrere Vorerkrankungen und ist in der Nacht in das Klinikum Bremen Mitte eingeliefert worden. Dort wurde er auf die Intensivstation verlegt, wo er dann starb. „Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen, die ihn gut kannten“, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard am Mittwoch. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Zahl der Infektionen steigt erneut auf 202 Fälle

Update, 13.10 Uhr: Das Land Bremen hatte in den vergangenen Stunden nur einen leichten Anstieg der Coronavirus-Infektionen zu verzeichnen. Laut Gesundheitsressort sind zurzeit 202 Sars-CoV-2-Infektionen bestätigt worden (Stand: 25.3., 10 Uhr). In der Stadt Bremen sind 188 Fälle gezählt worden, in Bremerhaven 14. In Bremen sind bereits 26 Patienten wieder genesen. Am Dienstagabend war noch von 195 Infizierten die Rede - ein Plus also von sieben Fällen.

Unterdessen hat Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) erklärt, die Krankenhäuser im Land zu unterstützen. Der Senat lasse nicht zu, dass ein Krankenhaus - egal ob privat oder in öffentlicher Hand - in die Insolvenz rutschen werde. Dafür müssten die Krankenhäuser im Gegenzug die Kapazitäten an Intensivbetten maximal ausweiten. Dies dürfe nicht an finanziellen Engpässen scheitern, so der Regierungschef in seiner Rede vor der Bremischen Bürgerschaft. (jdw)

Corona-Krise in Bremen: Bürgermeister dankt Bevölkerung

Update, 12 Uhr: Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dankt der Bevölkerung des Landes Bremen für die Bereitschaft, die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie mitzutragen. In seiner Regierungserklärung vor den Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft stimmte er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu, dass die aktuelle Lage in Deutschland die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg sei.

Bovenschulte trat insgesamt optimistisch vor die Abgeordneten, sagte aber auch, dass die drastischen Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens in Bremen wohl erst in zwei Wochen Wirkung zeigen werden. Der weitere Anstieg der Infektionszahlen sei dementsprechend nicht verwunderlich.

Update, 25. März, 9.45 Uhr: Nach den drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gibt Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ab 10 Uhr eine Regierungserklärung ab. Wir werden darüber hier berichten. (jdw)

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) erklärte am Freitag, dass die drastischen Maßnahmen noch nicht gelockert werden können. Das wäre deutlich zu früh.

Coronavirus in Bremen: Bürgermeister fliegt aus Bäckerei

Update, 19.15 Uhr: Zum Abend hat das Land Bremen insgesamt 195 bestätigte Covid-19-Erkrankte gemeldet, von denen 35 bereits wieder genesen sind. Todesfälle sind in Bremen wegen des Coronavirus bislang nicht zu verzeichnen, acht Patienten befinden sich derzeit im Krankenhaus, zwei von ihnen werden beatmet.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat unterdessen festgestellt, dass die Regeln im Zuge der Corona-Krise an vielen Orten gut umgesetzt werden. In einer Bäckerei wurde er sogar des Ladens verwiesen, weil er ein Schild übersehen hatte. Darauf wurde unmissverständlich klar gemacht, dass nur jeweils zwei Kunden sich gleichzeitig in der Bäckerei aufhalten dürften.

Update, 14.10 Uhr: Sieben Männer einer islamischen Gemeinde haben sich am Montagabend in einer Moschee in Gröpelingen zu Gesellschaftsspielen getroffen, teilte die Polizei mit. Die Männer haben sich damit gegen das aktuell gültige Kontaktverbot zur Unterbrechung der Corona-Infektionskette widersetzt. Zeugen hätten die Polizei alarmiert.

Update, 13.10 Uhr: Das Metropol-Theater sowie andere private Theater und örtliche Konzertveranstalter trifft die Corona-Krise hart. Der Betrieb ruht, Karten werden nicht mehr verkauft, so mehrere Veranstalter. Und die Einnahmen bleiben aus. Koopmann-Concerts-Geschäftsführer Oliver Mücke (54) sagt: „Wir haben zu kämpfen. Jede Woche legen wir die Marschrichtung neu fest.“

Update, 23. März, 12.15 Uhr: Der Bremer Senat meldet am Dienstag neue Fallzahlen: Laut Statistik sind im ganzen Bundesland 186 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 15 Corona-Patienten zählen zur Stadtgemeinde Bremerhaven und 171 zur Stadtgemeinde Bremen. (lmr)

Corona-Krise in Bremen: 175 Fälle am Montag

Update, 18.30 Uhr: In Bremen sind bis Montagnachmittag 175 Fälle bekannt geworden, in denen sich Menschen mit dem Sars-CoV-2-Coronavirus infiziert haben. Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten ist damit seit Sonntag nur wenig gestiegen, nämlich von 173 um zwei Personen.

Während in Niedersachsen seit Montag die Baumärkte für Privatpersonen geschlossen bleiben, ist das Einkaufen für Jedermann in Bremen noch möglich. Allerdings bildeten sich am Montag zeitweise lange Schlangen vor den Baumärkten. Wer nicht zwingend außer Haus muss, sollte lieber möglichst viel Abstand wahren, das gilt auch für Einkäufe in Zeiten von Corona.

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt in Bremen weiter an.

Update, 15.05 Uhr: Die neue Corona-Ambulanz in der Messe Bremen ist am Morgen eröffnet worden. Der Andrang war am Morgen gering. Der Zutritt erfolgt über die Messehalle 5. Personen, die sich auf eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 testen lassen wollen, müssen zuerst den Hausarzt kontaktieren. Dank der Größe der neuen Räumlichkeiten muss niemand mehr draußen warten, heißt es aus dem Gesundheitsressort.

Während das öffentliche Leben in Bremen wegen der Corona-Pandemie stillsteht, leidet auch der Flughafen Bremen stark unter der Krise. Nahezu alle Flugverbindungen ab Bremen sind am Montag gestrichen worden. Am Vormittag hob nur eine KLM-Maschine in Richtung Amsterdam ab. Am Abend hebt ein Ryanair-Flieger nach London-Stansted ab. Für Dienstag sind vier Verbindungen nach London-Stansted, Amsterdam, Wien und Porto geplant. (jdw)

Corona-Krise in Bremen: Neue Ambulanz in der Messe eröffnet

Update, 23. März, 8.30 Uhr: In Bremen ist die Corona-Ambulanz vom Klinikum Bremen-Mitte in die Bremer Messehallen 5 und 6 verlegt worden. Ab sofort können Menschen, die vom Hausarzt an die Corona-Ambulanz überwiesen worden sind, zur Bürgerweide kommen, um sich auf eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 testen zu lassen. Geöffnet ist die Ambulanz von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, am Wochenende von 10 bis 14 Uhr, teilt das Bremer Gesundheitsressort mit. Die Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost bleibt ebenfalls bestehen. Informationen erteilt die Hotline 0421/115.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) kündigte nach dem beschlossenen Kontaktverbot Kontrollen an: „Ordnungsamt und Polizei sehen da genau hin. Wir kennen da kein Pardon.“ Zu möglichen Strafen äußerte sich der Regierungschef noch nicht. (jdw)

In der Messe Bremen ist nun eine Corona-Ambulanz eröffnet worden.

Corona-Pandemie in Bremen: Bürgermeister begrüßt Kontaktverbot

Update, 18.40 Uhr: Das Land Bremen meldet erneut einen leichten Anstieg von Coronavirus-Infektionen. Bis Sonntagnachmittag waren 173 Corona-Fälle bestätigt, heißt es vom Gesundheitsressort. Davon entfallen 158 Infizierte auf die Stadt Bremen und 15 auf Bremerhaven. Im Moment befinden sich sieben Patienten in stationärer Behandlung, zwei Personen werden intensiv-medizinisch betreut und beatmet.

Unterdessen hat sich Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) zum von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktverbot geäußert. „Ich begrüße die heute erreichte Verständigung auf ein umfassendes Kontaktverbot als Mittel gegen die Corona-Pandemie“, erklärte Bovenschulte auf Twitter. Die Menschen sollten auf sich Acht geben. „Sie sollen aber natürlich zur Arbeit gehen, dürfen Spazieren gehen, sich und ihren Haushalt versorgen und individuell Sport treiben.“ (jdw)

Coronavirus in Bremen: Kontaktverbot beschlossen

Update, 16.55 Uhr: Der Corona-Krisengipfel zwischen der Bundesregierung und den Bundesländer hat neue Ergebnisse hervorgebracht. So ist ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen worden - dies gilt auch für Bremen. Das Kontaktverbot bedeutet, dass Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen nicht mehr zulässig sind. Ausgenommen sind zum Beispiel Familien, Lebenspartner und Personen, die in einem Haushalt zusammenleben. Dies bestätigte inzwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) während einer Pressekonferenz. Eine Ausgangssperre sei nicht das richtige Mittel, so Laschet weiter. Das Kontaktverbot soll Infektionsketten unterbrechen. In NRW wird die Verordnung noch am Sonntag erlassen und gilt bis einschließlich 19. April. Wann Bremen nachzieht, ist noch unklar. (jdw)

Update, 13.40 Uhr: Der Bremer Senat meldet aktuell steigende Corona-Infektionszahlen. Somit sind im Land Bremen insgesamt 168 Covid-19-Fälle bestätigt, wovon 15 zur Stadtgemeinde Bremerhaven zählen. Von den Infizierten sind laut Senat fünf Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus, zwei werden intensiv-medizinisch behandelt und beatmet.

Corona in Bremen: Polizei will Anzeigen telefonisch annehmen

Update, 22. März, 9.45 Uhr: Die Polizei Bremen konzentriert sich im Rahmen der Corona-Pandemie auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und schränkt ab Montag den Bürgerservice an den Wachen ein. 

Die Beamten bitten alle Bürger, auf vermeidbare persönliche Kontakte zu den Polizeidienststellen zu verzichten. Die zentralisierten Anzeigenaufnahmen sind ab Montag zu den bekannten Öffnungszeiten nur noch abweichend an den Standorten Vegesack, Bahnhofsplatz und Schwachhausen erreichbar.

Alle anderen Standorte bieten vorübergehend grundsätzlich keine Anzeigenaufnahme mehr an. Als Alternative wird die Polizei Bremen in der kommenden Woche eine telefonische Anzeigenaufnahme ermöglichen. Weitere Details hierzu werden zeitnah veröffentlicht. Die Bürgersprechstunde der Kontaktpolizisten (KOPs) entfällt an allen Standorten bis auf Weiteres ersatzlos, dafür wird aber die Präsenz der KOPs in den Stadtteilen erhöht.

Update, 17.15 Uhr: Die Corona-Krise hat in Bremen schwere wirtschaftliche Folgen. Um insbesondere Kleinstunternehmern aus betroffenen Branchen „schnell und unbürokratisch“ zu helfen, legt Bremen ein Förderprogramm auf. Für die „Corona-Soforthilfe“ stehen zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von zunächst zehn Millionen Euro kurzfristig zur Verfügung, sagte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Gedacht sind die Hilfen für Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern und einem Umsatz unter zwei Millionen Euro. Ziel sei die Vermeidung von Insolvenzen, Absicherung von Freiberuflern und die Sicherung von Arbeitsplätzen. (gn)

Corona-Krise in Bremen: 142 Infektionen bestätigt

Update, 21. März, 10.25 Uhr: Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie sind weiter verschärft worden. Seit heute müssen auch Restaurants, Friseurgeschäfte, Nagel- und Tattoo-Studios den Betrieb in Bremen einstellen. Restaurants dürfen lediglich noch einen Außer-Haus-Verkauf anbieten.

Da es eine gewisse Zeit dauert, bis die Maßnahmen greifen, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Bremen noch weiter an. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell 142 Infizierte für das Land (Stand: Samstag, 0 Uhr). Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) ruft die Bevölkerung weiterhin zur Einhaltung der Maßnahmen auf. Bei Twitter schrieb er: „Zum Schwur kommt es allerdings an diesem Wochenende: Jetzt muss sich zeigen, dass alle den Ernst der Lage verstanden haben.“ (jdw)

Coronavirus in Bremen: Friseure und Nagelstudios müssen auch schließen

Update, 19.08 Uhr: Der Bremer Senat meldet am Abend 127 Covid-19-Erkrankte im Land Bremen. 12 davon betrifft Bremerhaven, 115 Bremen. 

Update, 18.50 Uhr: Die Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus vom vergangenen Mittwoch wurde verschärft: Dienstleistungen, bei denen nicht 1,5 Meter Abstand zur Kundschaft eingehalten werden können - mit Ausnahme von gesundheitlichen Leistungen - seien laut Bremer Senat vorerst nicht mehr zulässig. 

Angebote von Tattoo-Studios, Nagelstudios oder ähnlichem sind damit untersagt. Deswegen müssen auch Friseurgeschäfte in Bremen ab morgen schließen. „Die Frisörinnen und Frisöre arbeiten direkt am Menschen. Dieses Risiko ist nicht hinnehmbar. Mir ist klar, dass diese Entscheidung nicht nur für die Inhaber und Inhaberinnen dieser Betriebe, sondern auch für viele Bremerinnen und Bremer eine weitere erhebliche Einschränkung bedeutet. Es gibt jedoch keine Alternative dazu“, sagt Innensenator Ulrich Mäurer.

Corona in Bremen: Auch Friseure müssen nun dicht machen.

Coronavirus in Bremen: Senat gegen Ausgangssperre

Update, 15.30 Uhr: Der Bremer Senat ist gegen eine Ausgangssperre, zumal sich die Menschen weitgehend an die Regelungen hielten. Das öffentliche Leben sei schon jetzt massiv eingeschränkt, Menschenansammlungen seien verboten. Der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Apotheke, Nahverkehr, Besuch bei Familienangehörigen - das alles werde auch bei einer Ausgangssperre aufrechterhalten und sei auch zwingend notwendig. 

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Innensenator Ulrich Mäurer (beide SPD) sehen nur einen geringen Unterschied zwischen den seit Mittwoch verhängten Verboten und einer Ausgangssperre. Bovenschulte: „Wir müssen mit allen Mitteln Corona bekämpfen, aber nicht unsere Grundrechte.“ Mit einer Ausgangssperre werde möglicherweise eher symbolisch Politik gemacht, sagte der Bürgermeister mit Blick auf Bayern. (gn)

Corona in Bremen: Restaurants müssen ab Samstag für Publikum schließen

Update, 13.45 Uhr: Ab Samstag, 0 Uhr, müssen in Bremen und Bremerhaven alle Restaurants und Gastronomiebetriebe für Gäste schließen. Das hat Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) gerade mitgeteilt. Ein Außerhaus-Verkauf kann weiterhin von den Betrieben angeboten werden. Doch „eine Bewirtung vor Ort kann es nicht mehr geben“, so Mäurer. Auch das Land Niedersachsen wird wegen der Corona-Krise diese Einschränkungen der Gastro-Betriebe zeitnah verkünden. (jdw)

Update, 11.30 Uhr: In der Nacht zu Freitag ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Land Bremen erneut leicht angestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet nun 121 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Am Abend werden die neuen Zahlen des Bremer Gesundheitsressorts erwartet.

Coronavirus in Bremen: Polizei kontrolliert Einhaltung der Beschränkungen

Nach der massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens in Bremen hat die Polizei am Donnerstagabend Kontrollen durchgeführt. Ziel war es, die Umsetzung der Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und über die Schließung zahlreicher Geschäfte zu überwachen.

Ab 18 Uhr waren Polizeikräfte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Bremen im Viertel, in der Bahnhofsvorstadt und in Gröpelingen unterwegs. Auch im Bremer Osten und in der Neustadt waren Kontrollen unterwegs. Größtenteils hielten sich die Geschäftsleute an die Auflagen, nur in sechs Fällen, so berichtet die Polizei, seien Verstöße festgestellt und Strafanzeigen gefertigt worden. Die Polizei werde auch in den nächsten Tagen die Einhaltung der Beschränkungen kontrollieren. (jdw)

Das öffentliche Leben in der Innenstadt von Bremen steht still. Die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus scheinen zu wirken.

Update, 20. März, 7.35 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist bis Donnerstagabend in der Stadtgemeinde Bremen stark angestiegen, und zwar auf 104 Erkrankte. Im Land Bremen gibt es bisher 119 Fälle - davon 15 in Bremerhaven. Damit sei ein großer Teil der Tests, der sich in den vergangenen Tagen gesammelt hatte, nun analysiert, sagte der Sprecher des Gesundheitsressorts. Der starke Anstieg lasse sich auf ausstehende Tests mehrerer Tage zurückführen.

Coronavirus in Bremen: Gesundheitsamt verhängt Besuchsverbot

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus sowie zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen erließ die Behörde am Donnerstag ein Besuchsverbot in Krankenhäusern, Tageskliniken und ähnlichen Einrichtungen in Bremen. Dadurch sollen Patienten vor möglichen Ansteckungen von außen geschützt werden, hieß es. Wenn ein besonderes Interesse an einem Besuch vorliege, könnten Krankenhäuser in Einzelfällen Ausnahmen von diesem Verbot zulassen.

Außerdem wurden alle planbaren Aufnahmen, Operationen sowie andere Eingriffe untersagt. Dies betrifft laut Gesundheitsressort Bremen sowohl stationäre Einrichtungen wie auch ambulante Operationen. Durch das Verbot würden mehr Kapazitäten geschaffen, die für die Behandlung von Corona-Patienten genutzt werden könnten. (gn)

Coronavirus in Bremen: Klinik-Mitarbeiter könnten auch infiziert weiterarbeiten

Update, 18 Uhr: Inzwischen hat der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord bestätigt, dass mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierte Mitarbeiter auch weiter eingesetzt werden können. „Allerdings muss jeder einzelne Fall von der Krankenhaushygiene eingeschätzt und entschieden werden“, erklärte Geno-Sprecherin Karen Matiszick gegenüber kreiszeitung.de*. Es gehe dabei um infizierte Beschäftigte, die keine Symptome zeigen und sich arbeitsfähig fühlen würden.

Diese Geno-Beschäftigten könnten auch entgegen erster Medienberichte in der Patientenversorgung eingesetzt werden, selbstverständlich nur in Schutzkleidung, so Matiszick weiter. Diese Regelung sei mit dem Gesundheitsamt Bremen abgestimmt. Im Moment greife diese Regelung noch nicht, bislang würden alle infizierten Mitarbeiter nach Hause geschickt werden. Allerdings rechne man mit stark steigenden Corona-Fallzahlen in den nächsten Tagen und Wochen. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Geno-Kliniken sprechen Besuchsverbot aus

Update, 14 Uhr: Der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord - Betreiber von vier Krankenhäusern in der Stadt Bremen - will laut Medienberichten medizinisches Personal weiterarbeiten lassen, das mit dem Coronavirus infiziert ist. Das gehe aus einem internen Schreiben der Geno hervor. Sie würden aber nicht mehr im Patientenkontakt eingesetzt (siehe Update, 18 Uhr). Man folge damit den Empfehlungen des Gesundheitsamtes. Unterdessen hat die Gesundheit Nord in den Kliniken Links der Weser, Mitte, Ost und Nord ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen. Es gebe wenige Ausnahmen.

Die Zahl der Infizierten mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Bremen ist inzwischen weiter gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut - Stand Mitternacht - gibt es inzwischen 80 Fälle im Land Bremen. Bis zum Abend, wenn der Senat die neuesten Zahlen veröffentlicht, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. (jdw)

Die Bremer Klinik-Holding Gesundheit Nord will laut Medienberichten Mitarbeiter weiter arbeiten lassen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und nur einen leichten Verlauf haben.

Coronavirus in Bremen: Auch Bremerhaven hat viele Geschäfte geschlossen

Update, 19. März, 9.45 Uhr: Nach der Reduzierung des Angebots an Bussen und Bahnen hat die BSAG das Angebot im Berufsverkehr erneut angepasst. Weil die Fahrzeuge an den Stoßzeiten am Mittwoch sehr voll waren, sei bereits am Donnerstag mit weiteren Einsatzwagen gegengesteuert worden. 

Inzwischen ist auch in Bremerhaven eine Allgemeinverfügung zur Schließung von Geschäften erlassen worden. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Die Verfügung gilt seit Mitternacht und bis einschließlich 19. April, heißt es vonseiten des Magistrats. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Zahl der Infektionen steigt moderat

Update, 19.20 Uhr: Am Abend meldet der Bremer Senat erneut steigende Coronavirus-Infektionszahlen. Demnach soll es in Bremen und Bremerhaven insgesamt 75 bestätigte Covid-19-Erkrankte geben.

Update, 15 Uhr: In der Stadt Bremen sind inzwischen zahlreiche Geschäfte geschlossen. Die BSAG hat das Angebot an Bussen und Bahnen eingeschränkt. In Bremerhaven werden die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Laufe des Tages beschlossen. Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts weisen 69 bestätige Coronavirus-Fälle im Land Bremen aus. (jdw)

Das Coronavirus lähmt das öffentliche Leben in der Bremer Innenstadt.

Coronavirus in Bremen: Geschäfte in der Innenstadt geschlossen

Update, 11 Uhr: Das Gesundheitsamt Bremen meldet einen Anstieg bei den Coronavirus-Infektionen. Aktuell gibt es 66 bestätigte Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2, hieß es am Mittwochmorgen. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) befürchtet einen weiteren Schub in den nächsten Stunden und Tagen, weil sich immer mehr Menschen testen lassen können. (jdw)

Update, 18. März, 8.35 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Bremen im Moment nur langsam aus. Das Robert-Koch-Institut berichtet von 57 bestätigten Fällen im Land - plus eins im Gegensatz zu Montag. Mit sofortiger Wirkung bleiben die Geschäfte, Bars und Diskotheken in Bremen geschlossen. Supermärkte, Drogerien und Apotheken sind weiterhin geöffnet. Der Magistrat Bremerhaven entscheidet im Laufe des Tages über die drastischen Maßnahmen, die zeitnah umgesetzt werden sollen. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Unternehmen spendet Atemschutzmasken

Update, 17.10 Uhr: Menschlichkeit in schwierigen Zeiten bewahren: Die Stuhrer Firma BB-Verpackungen hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie ihren Restbestand an Atemschutzmasken an das Rote-Kreuz-Krankenhaus in Bremen spenden werden. 

Update, 14.50 Uhr: Das Mercedes-Werk in Bremen setzt wegen der Coronavirus-Epidemie die Produktion zeitweise aus. Medienberichten zufolge soll diese Maßnahme ab Anfang nächster Woche umgesetzt werden. Der Betriebsrat stehe im Moment mit der Geschäftsleitung in Gesprächen.

Wegen der Coronavirus-Epidemie setzt das Mercedes-Werk in Bremen die Produktion aus.

Die Bremer Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) informierte am Nachmittag über Wirtschaftshilfen für Betriebe im Land Bremen. Es sollen umfangreiche Liquiditätshilfen bereitgestellt werden. Diese seien über die Hausbank oder aber über die Bremer Aufbaubank abrufbar. Das Kurzarbeitergeld werde erweitert. Bundesweit erweitert die Kfw-Bank die Programme, um Unternehmen zu helfen.

Coronavirus in Bremen: Senat geht von großen Steuerausfällen aus

Bremens Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) erklärte, Steuern von Unternehmen zu stunden - und zwar zinslos. Vollstreckungsmaßnahmen werden ausgesetzt. Außerdem wird es einen Nachtragshaushalt für das Land Bremen geben. Strehl geht von großen Steuerausfällen für das Jahr 2020 aus. Weitere Informationen sind abrufbar auf bremen-innovativ.de. (jdw)

Update, 13.30 Uhr: In der Stadt Bremen werden die drastischen Maßnahmen zur Bewältigung der Coronavirus-Epidemie am Mittwoch, 0 Uhr, umgesetzt. Dann bleiben bis mindestens 18. April Bars, Diskotheken und zahlreiche Geschäfte geschlossen. Supermärkte, Drogerien und Apotheken bleiben jedoch geöffnet. In Bremerhaven greifen die Notmaßnahmen erst später. Der Magistrat werde am Mittwoch über die Umsetzung der Leitlinien entscheiden. Deshalb werden die Maßnahmen frühestens am Mittwochnachmittag oder ab Donnerstag greifen.

Coronavirus in Bremen: Rasanter Anstieg der Fallzahlen erwartet

Im Moment meldet das Land Bremen 56 bestätigte Coronavirus-Fälle. Um weitere Menschen testen zu können, ist eine zweite Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost eröffnet worden. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) geht von einen rasanten Anstieg der Fallzahlen in den nächsten Stunden aus. Das sagte die Politikerin am Dienstag. (jdw)

In Bremen ist die zweite Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost eröffnet worden.

Update, 17. März, 7.30 Uhr: Der Bremer Senat hat zur Bewältigung der Coronavirus-Epidemie ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Ab Mittwoch, 18. März, bleiben Geschäfte, Bars, Diskotheken, Theater und weitere Einrichtungen geschlossen. Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Wochenmärkte, bleiben geöffnet. Die Maßnahmen gelten bis zum 18. April. (jdw)

Coronavirus in Bremen: Senat informiert über Auswirkungen der Corona-Krise

17.52 Uhr: Corona-Krise in Bremen - diese Geschäfte bleiben geöffnet: Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Tankstellen und Poststellen. Restaurants können zwischen 6 und 18 Uhr öffnen. Diese Einrichtungen schließen ab Mittwoch: Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Konzerthäuser und Spielplätze.

16.05 Uhr: Corona-Krise in Bremen - inzwischen ist klar, dass die Bremer Osterwiese abgesagt worden. Das ist nun auf der Internetseite bekanntgegeben worden.

15.55 Uhr: Corona-Krise in Bremen - die Pressekonferenz ist beendet. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat nochmal die Dringlichkeit der Maßnahmen betont. Nach Ostern werde man sich zu weiteren Beratungen treffen. Klar sei auch: „Alle Dienstleistungen der Verwaltung werden erbracht“, sagte der Verwaltungschef zum Abschluss.

15.52 Uhr: Corona-Krise in Bremen - Nachschub für Schutzausrüstungen sind von der Bundesregierung für diese Woche in Aussicht gestellt worden, erklärte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke).

Coronavirus in Bremen: Bars, Diskos und Geschäfte ab Mittwoch geschlossen

15.46 Uhr: Corona-Krise: Die Regelungen im Land Bremen werden am Mittwoch, 0.01 Uhr, in Kraft treten, erklärt Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Die Restaurants können von 6 bis 18 Uhr unter Auflagen geöffnet werden, so müssen zum Beispiel bestimmte Hygiene-Standards eingehalten werden. Die konkrete Ausgestaltung stehe noch aus. Die Regelungen gelten mindestens bis Ostern. Auch Niedersachsen informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise.

15.37 Uhr: Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) spricht nun. Das Coronavirus werde nach aktuellen Erkenntnissen über die Tröpfcheninfektion übertragen. „Es ist mit einem Schub zu rechnen in den nächsten 24 bis 48 Stunden“, so Bernhard. Es gebe viel Verkehr in der Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen-Mitte. Menschen, die aus international ausgewiesenen Risikogebieten zurückkehren, sollen sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.

Coronavirus in Bremen: Zweite Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost eröffnet

Am Klinikum Bremen-Ost ist die zweite Corona-Ambulanz im Land Bremen eröffnet worden. Es sollen weitere Anlaufstellen eingerichtet werden.

15.35 Uhr: Corona-Krise: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) appelliert an die Bürger, dass es eine solche Situation seit dem Zweiten Weltkrieg noch nicht geben habe. Nachbarschaftshilfe sei das Gebot der Stunde.

15.32 Uhr: Drastische Maßnahmen in Bremen und Bremerhaven: Andreas Bovenschulte (SPD) will alles tun, um die Coronavirus-Epidemie zu verlangsamen. Es sei auch diskutiert worden, ob der Katastrophenfall ausgerufen werden sollte. Hier gebe es noch keine gemeinsame Haltung der Bundesländer zu diesem Fall. Aktuell werde Bremen diese Maßnahme nicht nutzen.

15.30 Uhr: Corona-Krise: Übernachtungen in Bremen und Bremerhaven sind nicht mehr für Touristen möglich. Nur noch geschäftliche Zwecke seien laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) erlaubt.

Coronavirus in Bremen: Schließungen von Bars, Diskotheken, Theatern und Museen

15.25 Uhr: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) informiert über die Folgen der Corona-Krise. „Wir haben es mit einer sehr ernsten Krise zu tun.“ Es gehe um einschneidende Maßnahmen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie zu verlangsamen. Ziel der Maßnahmen ist es die Pandemie zu stoppen.

Die Maßnahmen des Bundes und der Bundesländer: Schließung von Schulen und Kitas, Schließung von Bars, Clubs und Diskotheken. Theater und Museen, Messen, Freizeit- und Tierparks sind zu schließen. Bordellen sind zu schließen, der Sportbetrieb ist einzustellen inkl. Bädern und Fitnesstudios. Spielplätze werden ebenfalls geschlossen.

Zahlreiche Geschäfte und Läden werden wegen der Coronavirus-Krise in Bremen und Bremerhaven geschlossen. Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien und ähnliche Läden bleiben jedoch geöffnet. Versammlungen werden verboten.

15.16 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) spricht zu Beginn.

15.15 Uhr: Noch verzögert sich der Start der Pressekonferenz zur Corona-Krise in Bremen. Es werden teilnehmen: Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Claudia Bernhard (Senatorin für Gesundheit) und Ulrich Mäurer (Senator für Inneres).

15 Uhr: Die Pressekonferenz des Bremer Senats beginnt in wenigen Augenblicken. Noch verzögert sich der Start.

Coronavirus in Bremen: Senat berichtet über Maßnahmen

Update, 14.30 Uhr: Das neuartige Coronavirus breitet sich in Bremen weiter aus. Ab 15 Uhr wird der Bremer Senat über weitere erforderliche Maßnahmen informieren. 

Das Land Bremen meldet aktuell 56 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Ein Corona-Testzentrum wurde bereits am Klinikum Mitte eröffnet. Ein weiteres soll ab Montag am Klinikum Ost in Betrieb gehen. Schulen und Kitas bleiben ab Montag, 16. März geschlossen. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis einschließlich 14. April gelten, berichtet kreiszeitung.de*.

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Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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