Alle Entwicklungen im Ticker

Corona: Seniorin stirbt eine Stunde nach Impfung - neue Umfrage zeigt Impfbereitschaft in Deutschland

Deutschland debattiert über eine Impf-Pflicht gegen das Coronavirus. Die Lieferung der Corona-Impfstoffe verläuft schleppend. Derweil steigen die Infektions-Zahlen weiter stark an. News-Ticker.

+++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die neusten Entwicklungen ab dem 15. Januar finden Sie hier. +++

Update vom 15. Januar, 16.10 Uhr: Biontech weitete seine Produktion für den Impfstoff gegen das Coronavirus aus. Das Mainzer Unternehmen, welches das Vakzin zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt hat, hat dafür ein Werk in Marburg vom Schweizer Unternehmen Novartis übernommen. Das zuständige Regierungspräsidium Gießen genehmigte am Freitag die Produktion des Corona-Impfstoffs am neuen Standort.

Dort will Biontech allein im ersten Halbjahr 2021 250 Millionen Dosen seines Vakzins herstellen. Die Jahresproduktion gibt das Unternehmen sogar mit 750 Millionen Dosen an. Die Produktion in Marburg soll planmäßig Anfgang Februar beginnen.

Coronavirus-Impfung in Deutschland: Impfstoff-Lieferung fällt wohl aus

Update vom 15. Januar, 15.45 Uhr: Riesen-Rückschlag: Deutschland muss bei den Impfungen gegen das Coronavirus den nächsten Dämpfer hinnehmen. Eine große Impfstoff-Lieferung von Pfizer fällt wohl aus.

Coronavirus-Impfungen in Deutschland: Details zu Corona-Impfstoff Comirnaty

Update vom 15. Januar, 11.17 Uhr: Nach dem Pieks braucht der Corona-Impfstoff „Comirnaty“ seinen Herstellern Biontech und Pfizer zufolge noch einige Zeit bis er seine volle Wirkung entfalten kann: Nach zwölf Tagen lässt sich von den Forschern aber bereits ein „früher Impfschutz“ und eine Wirksamkeit von 52 Prozent nachweisen.

Die volle Wirkung von rund 95 Prozent wurde dann bei den Teilnehmern der Zulassungsstudie aber erst sieben Tage nach Verabreichung der zweiten Impfdosis erreicht. Wie die Pharmazeutische Zeitung berichtet, soll sich der Immunschutz nach einer Impfung mit dem Vakzin der US-Firma Moderna ähnlich schnell aufbauen.

ZDF-Politbarometer: Impfbereitschaft steigt laut Umfrage signifikant an

Update vom 15. Januar, 9.52 Uhr: Während der Corona-Impfstoff in Deutschland zwar noch rar ist, steigt aber offenbar die Impfbereitschaft in der Bevölkerung weiter an. Glaubt man der Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen, geben aktuell 67 Prozent der Menschen an, sich gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen. Dieses Ergebnis veröffentlichte das ZDF am Freitag in seinem „Politbarometer“, demzufolge Ende November des vergangenen Jahres nur 51 Prozent der Menschen dazu bereit waren, sich impfen zu lassen. Binnen nur zwei Monaten ist die Impfbereitschaft also um 16 Prozent gestiegen.

Zwischen dem 12. und 14. Januar wurden von den Forschern insgesamt 1262 Wahlberechtigte zufällig ausgewählt und am Telefon befragt. Während im November 2020 noch 20 Prozent der Befragten eine Corona-Impfung ablehnten, sind es derzeit nur noch zehn Prozent. 22 Prozent der Befragten sind sich gerade noch unsicher, ob sie sich impfen lassen möchten - im November 2020 waren es noch 29 Prozent.

Update vom 15. Januar, 7.16 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet für den Sommer mit einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage. „Wichtig ist, dass wir so schnell wie möglich impfen, damit wir schwere Mutationen des Virus verhindern“, sagte Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben nur für etwa 25 Millionen Menschen Impfstoff im ersten Halbjahr, also bis ungefähr Ende Juni. Weit über die Hälfte der Bevölkerung wird also bis zur Mitte des Jahres nicht geimpft sein. Aber im zweiten Halbjahr werden wir dann eine deutliche Erleichterung erleben.“

Corona: Gesundheitsexperte Lauterbach sieht „ganz schwere Monate“ für Deutschland

Lauterbach betonte: „Jetzt kommen die wirklich ganz schweren Monate. Die nächsten zwei Monate werden die härtesten der Pandemie werden. Aber dann werden wir zunehmend impfen können. Ich gehe von einem sehr befreiten, sehr guten Sommer aus. Dann wird das Schlimmste hinter uns liegen.“

Update vom 15. Januar, 6.18 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie hat die Marke von zwei Millionen Fällen überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 22.368 neue Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der Infektionen wuchs damit auf 2.000.958.

Laut RKI wurden zudem innerhalb eines Tages 1133 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verzeichnet. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 44.994. Am Donnerstag hatte das RKI mit 1244 Corona-Toten einen neuen Höchstwert bekanntgegeben.

Corona in Deutschland: Mehr als zwei Millionen Infektionen - Verschärfung des Lockdown steht bevor

Gezählt werden dabei sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstarben, als auch Menschen mit Vorerkrankungen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und bei denen sich die genaue Todesursache nicht abschließend nachweisen lässt.

Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.641.200. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Freitag 146,1 und war damit etwas niedriger als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bereits in der kommenden Woche den nächsten Corona-Krisengipfel mit den Länder-Regierungschefs abhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend von Teilnehmern einer CDU-Präsidiumssitzung erfuhr. Merkel plädierte demnach in der Sitzung auch für eine Verschärfungen der Restriktionen. RKI-Direktor Lothar Wieler hatte zuvor am Donnerstag den derzeitigen Lockdown als unzureichend bezeichnet.

Seniorin stirbt eine Stunde nach Corona-Impfung

Update vom 14. Januar, 19.50 Uhr: Im Zusammenhang mit den Coronavirus-Impfungen sorgt ein Fall in Deutschland aktuell für Aufsehen. In Weyhe bei Bremen im Landkreis Diepholz starb am Mittwoch (13. Januar) eine 90-jährige Seniorin etwa eine Stunde nach der Impfung gegen Covid-19 mit dem Wirkstoff von Biontech/Pfizer.

„Derzeit können noch keine Aussagen darüber getätigt werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Todesursache gibt“, teilte der Landkreis nun am Donnerstag (14. Janaur) mit. Bereits am Mittwoch war Medienberichten zufolge eine Autopsie angeordnet worden.

„Sowohl an der Notwendigkeit der Impfung als auch an der fachlichen Einschätzung des Impfstoffes bestehen derzeit keine Zweifel“, erklärte Landrat Cord Bockhop (CDU). Die Impfungen würden wie geplant fortgesetzt. Das Paul-Ehrlich-Institut aus dem hessischen Langen, das die Sicherheit von Impfstoffen überwacht, soll jetzt einen möglichen Zusammenhang des Todesfalles mit der Corona-Impfung prüfen.

Coronavirus-Impfungen in Deutschland: Der Corona-Impfstoff ist noch knapp

Update vom 14. Januar, 11.52 Uhr: Bei der Corona-Impfung geht es ums Tempo. Doch viele Impfzentren stehen derzeit noch leer. Der Corona-Impfstoff ist noch knapp. Jetzt ist ein ganz anderes Problem aufgetaucht. Impfberechtige über 80 Jahren können von den Ländern nicht verständigt werden. Der Datenschutz verwehrt einen Zugriff auf Daten und Adressen. Schriftliche Informationen zum Impftermin sollten eigentlich per Brief zugestellt werden.

Das Land Niedersachsen weist auf seiner Webseite auf das gravierende Problem hin: „Aufgrund rechtlicher Hürden kann das Land die Adressen der Impfberechtigten aus dem amtlichen Melderegister für dieses Anschreiben leider nicht verwenden. Aus diesem Grund greift Niedersachsen auf die Vermietdatenbank der Deutschen Post Direkt GmbH zurück, die die hohen Ansprüche an den Datenschutz erfüllt, aber nicht vollständig ist. Es werden deshalb nicht alle Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter sind als 80 Jahre, einen Brief erhalten.“

Bei der Adressenkartei der Deutschen Post Direkt GmbH liegen teilweise keine Geburtsdaten vor, berichtet bild.de. Anhand von Vornamen werde das Alter geschätzt, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Briefe die richtigen Empfänger erhalten. Wer beispielsweise Elfriede oder Walter heißt, würde einen Brief mit den Impf-Infos bekommen, vermutet das Boulevardportal, ein Michael wohl eher nicht.

Deswegen weist Niedersachsen ausdrücklich daraufhin: „Ganz wichtig ist, dass alle Personen ab einem Alter von 80 Jahren auch dann impfberechtigt sind, wenn sie kein solches Schreiben erhalten haben!“

Auch andere Länder haben keinen Zugriff auf das zentrale Melderegister, heißt es bei bild.de. Baden-Württemberg greift demnach auf die Daten der Deutschen Post zurück. Hessen habe beispielsweise einen externen Dienstleister mit dem Versenden der Impf-Briefe an die über 80-Jährigen beauftragt.

Impfzentrum Hannover: Schon im Dezember haben Handwerker auf dem Messegelände in Hannover ein Impfzentrum aufgebaut.

Update vom 13. Januar, 21.45 Uhr: Kommt schon bald ein vierter Impfstoff gegen das Coronavirus nach Deutschland?

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge könnte der US-Konzern Johnson & Johnson im Februar als vierter Hersteller eine Zulassung für sein Mittel bei der Europäischen Union (EU) beantragen.

„Er ist viel leichter zu verarbeiten, zu lagern und zu transportieren als der Biontech/Pfizer-Impfstoff“, erklärte der CDU-Europa-Abgeordnete Peter Liese und sprach von einem „weiteren Hoffnungszeichen im Kampf gegen das Coronavirus“.

Coronavirus-Impfungen in Deutschland: Corona-Impfstoff von Biontech wird bald auch in NRW produziert

Update vom 13. Januar, 21.11 Uhr: Fast schon fieberhaft suchte die deutsche Politik nach Möglichkeiten die Impfstoff-Produktion zu erhöhen. Jetzt wurde offenbar ein Weg gefunden. Der Corona-Impfstoff von Biontech wird demnächst auch in Nordrhein-Westfalen produziert werden. Der US-Pharmakonzern Baxter habe einen entsprechenden Auftrag für sein Werk in Halle in Westfalen erhalten, sagte der Personalchef des Werks, Jürgen Fleischer, am Mittwoch auf Anfrage. Der Produktionsstart werde voraussichtlich im März sein.

Baxter stellt in Halle vor allem Krebsmedikamente her. Eine Produktionslinie werde auf die Produktion von Impfstoffen umgestellt.

Corona-Impfungen in Deutschland: Berlin und Brandenburg halten Coronavirus-Impfdosen von Moderna zurück - wegen Zweifeln

Update vom 13. Januar, 12.50 Uhr: Berlin und Brandenburg hatten die ersten gelieferten Corona*-Impfdosen von Moderna zurückgehalten (siehe auch Update vom 13. Januar, 10.06 Uhr). Es gab Zweifel am sachgemäßen Transport, insbesondere an der Kühlung vor der Übernahme. Das Bundesgesundheitsministerium hat nun Entwarnung gegeben.

Die Qualität der Impfstoffe wurde durch den Transport nicht beeinträchtigt, und die Impfstoffe können unbedenklich verwendet werden“, sagte ein Sprecher. Demnach wurden die Verteilzentren der beiden Bundesländer darüber auch schon von der für die Impfstoff-Logistik verantwortlichen Bundeswehr informiert. Am Dienstag waren jeweils 2.400 Dosen in Berlin und Brandenburg eingetroffen. Beide Länder meldeten jedoch Probleme.

Qualitätsmängel? Brandenburg hält Moderna-Impfstoff zurück

Update vom 13. Januar, 10.06 Uhr: Der Moderna-Corona-Impfstoff wird in Deutschland verteilt. In Brandenburg sind die ersten 2.400 Dosen eingetroffen. Doch die müssen vielleicht auf den Müll. Bei der Kühlkette hat es offenbar gehakt.

„Während des Transportes in Verantwortung des Bundes vom bundesweiten Zentraldepot in Quakenbrück zur zentralen Anlaufstelle in Brandenburg könnte es zu Problemen bei der Kühlung gekommen sein“, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. „Das müssen wir jetzt prüfen. Erst wenn absolut sicher festgestellt ist, dass bei diesem Transport keine Fehler passiert sind, werden wir den Impfstoff verwenden.“

Von Quakenbrück nach Potsdam beträgt die kürzeste Strecke 446 Kilometer. Laut Google-Maps-Routenplaner ist ein Auto mindestens 4 Stunden 35 Minuten unterwegs.

Der Moderna-Impfstoff ist bei einer Kühlung von minus 20 Grad längerfristig haltbar. 30 Tage hält das Vakzin auf bei Kühlschranktemperaturen. Der Biontech-Impfstoff ist bei minus 70 Grad ein halbes Jahr haltbar. Im Kühlschrank wohl bis zu fünf Tagen.

Coronavirus in Deutschland: Das Gelände der Artlandkaserne der Bundeswehr in Quakenbrück (Niedersachsen) wird als zentrales Impfstofflager genutzt.

Corona-Impfungen: Spahn spricht sich gegen Impf-Pflicht aus

Update vom 13. Januar, 8.11 Uhr: In der Diskussion über eine Impf-Pflicht stellt sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn weiter dagegen. Der Minister setze nach eigenen Angaben weiter auf Aufklärung und Information, berichtet der Deutschlandfunk (Dlf). Spahn rechnet nicht damit, dass im kommenden Monat alle Corona-Beschränkungen gelockert werden, heißt es dort weiter. Wegen der Corona-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika werden demnach Einreisebeschränkungen erlassen.

Spahn gibt heute eine Regierungserklärung zum Start der Corona-Impfungen ab. Nach seiner Rede ist eine anderthalbstündige Aussprache vorgesehen.

Update vom 12. Januar, 16.15 Uhr: Einmal mehr hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)* zu den Corona-Impfungen in Deutschland geäußert.

 „Das, was da ist, wird verimpft“, sagte der Franke auf einem Medientermin an diesem Dienstag. In Bayern haben, Stand 12. Januar, 140.000 Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

Ihm mache aber die teils mangelnde „Impfbereitschaft“ Sorge, erklärte der bayerische Regierungschef und forderte deshalb erneut eine „Impfkampagne“ mit „Vorbildern“.

Corona-Impfungen in Deutschland: Karl Lauterbach ist gegen eine Impf-Pflicht für Pflegepersonal

Update vom 12. Januar, 13.15 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich wiederholt gegen eine Impf-Pflicht in Deutschland ausgesprochen.

„Wir verdanken den Pflegenden sehr viel und sollten sie jetzt nicht unter Druck setzen“, sagte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit Welt live mit Blick auf die Diskussionen, ob sich zum Beispiel Ärzte und Pflegepersonal verbindlich gegen das Coronavirus impfen lassen sollten.

Dann müsse man im nächsten Schritt darüber diskutieren, „ob nicht demnächst die Lehrer oder Busfahrer dran sind“, sagte Lauterbach und meinte: „Wenn wir über die Impfpflicht für Berufsgruppen diskutieren, kommen wir irgendwann in kurzes Gras.“

Corona-Impfungen in Deutschland: Wird bald ein dritter Coronavirus-Impfstoff zugelassen?

Update vom 12. Januar, 12.15 Uhr: Kommt schon bald der nächste Corona-Impfstoff für Deutschland?

Konkret: Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat eine Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der Europäischen Union (EU) beantragt. Über den Antrag auf bedingte Marktzulassung könne voraussichtlich Ende Januar entschieden werden, teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) an diesem Dienstag an ihrem Sitz in Amsterdam mit. 

Bisher sind in der EU und in Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus die Impfstoffe der deutsch-amerikanischen Kooperation Biontech/Pfizer sowie des US-Herstellers Moderna zugelassen. Angesichts begrenzter Produktionskapazitäten und riesiger Nachfrage gibt es aber Lieferschwierigkeiten, die wohl erst in den kommenden Monaten behoben werden können.

Erstmeldung vom 12. Januar: München/Magdeburg - Am Montag (11. Januar) war es endlich so weit.

Der zweite Corona*-Impfstoff kam in Deutschland an, zumindest eine erste Lieferung des amerikanischen Mittels von Moderna. 60.000 Impfstoffdosen an der Zahl, streng bewacht von der deutschen Bundespolizei beim Transport und von der Bundeswehr in einer Kaserne samt entsprechender Kühlungseinrichtungen im Landkreis Osnabrück.

Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt: Magdeburg.

Impfstoffe gegen das Coronavirus: Impfungen gegen Corona verlaufen in Deutschland schleppend

Während die Impfungen gegen das heimtückische Coronavirus* mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer wegen begrenzter Produktionskapazitäten im harten Corona-Lockdown* weiter schleppend verlaufen (inklusive teils deutlicher Kritik), hat das erste Bundesland Geimpften erhebliche Erleichterungen und Lockerungen in Aussicht gestellt.

Genau gesagt: In Sachsen-Anhalt müssen Bürger, die aus Covid-Risikogebieten wieder in das Bundesland einreisen, nicht mehr in Corona*-Quarantäne, wenn sie eine „vollständige abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Coronavirus*“ hinter sich haben. Eigentlich. Denn einmal mehr gibt es Irritationen.

Das Problem ist offenbar wie folgt gelagert: Wie die Bild (hinter einer Bezahlschranke) berichtet, setzte Sachsen-Anhalt umgehend eine neue „Muster-Verordnung zu Quarantänemaßnahmen“ um - angeblich auf besprochenen Vorschlag des Bundesinnenministeriums aus Berlin. Des Ministeriums von Horst Seehofer (CSU).

Corona-Impfungen in Deutschland: In der Coronavirus-Pandemie wird über Sonderrechte für Geimpfte debattiert?

Demnach will die Bundesregierung geplante Sonderrechte für Geimpfte aus den Entwürfen wieder streichen - perfekt wäre das nächste föderale Kompetenz-Chaos in dieser Coronavirus-Pandemie*.

Verfolgen Sie alle Entwicklungen zu den Impfungen und Corona-Impfstoffen hier im News-Ticker. (pm) *Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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