Alle wichtigen News im Ticker

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen - RKI meldet weitere Todesfälle

Das RKI hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen veröffentlicht. Die Inzidenz und die Zahl der Todesfälle steigen. Alle News im Ticker.

  • In Niedersachsen haben sich laut RKI insgesamt 212.176 Menschen mit Corona* infiziert (Stand: 13.04.2021).
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 106,8 (Stand: 13.04.2021).
  • Corona-News*: Ab dem 12. April gilt in Schulen in Niedersachsen eine Corona-Testpflicht.

<<< Ticker aktualisieren >>>

+++ Update vom Mittwoch, 14.04.2021, 8.56 Uhr: Dieser Text ist beendet. Alle aktuellen Informationen zu Corona in Niedersachsen gibt es im neuen News-Ticker.

Update vom Dienstag, 13.04.2021, 6.43 Uhr: Das Gesundheitsamt in Niedersachsen hat dem RKI seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen 212.176 Corona-Fälle gemeldet. Das sind 656 infizierte Personen mehr als am Montag (12.04.2021). Die Zahl der Todesfälle steigt um 18 auf 5037 Verstorbene.

Als genesen gelten in Niedersachsen ungefähr 192.500 (+1400) Menschen. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle sinkt um circa 800 auf 14.700 Erkrankte. In den vergangenen sieben Tagen wurden 8.534 Infektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 an das RKI übermittelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit nicht mehr bei 102,8, sondern bei 106,8.

Drei Regionen in Niedersachsen liegen über einem Inzidenzwert von 200: die Stadt Salzgitter (265,6), der Landkreis Cloppenburg (228,5) und der Landkreis Vechta (224,8). 22 Landkreise und kreisfreie Städte liegen unter der kritischen 100er-Inzidenz. Eine Inzidenz von 50 oder sogar 35 unterschreitet keine Region. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Northeim mit 50,6.

Der Krisenstab in Niedersachsen informiert über die aktuelle Corona-Lage - und die Impfungen in Hausarztpraxen (Symbolbild).

Das ist die Corona-Lage in Niedersachsen am Dienstag (13.04.2021)

Corona-Fallzahlen in Niedersachsen (13.04.2021)
Nachgewiesene Corona-Infektionen212.176 (+656)
Todesfälle5037 (+18)
Genesene Personen~192.500 (+1400)
Aktive Corona-Fälle~14.700 (-800)
7-Tage-Fallzahl8.534
7-Tage-Inzidenz106,8
Quelle: rki.de

Die Fallzahlen des RKIs können von denen der einzelnen Bundesländer abweichen. Ein Grund dafür sind die längeren Übertragungswege zwischen RKI und den zuständigen Gesundheitsämtern. Das Covid-19-Dashboard des RKIs kann darüber hinaus im Laufe des Tages geändert werden.

Corona in Niedersachsen: Chaos bei Testpflicht an Schulen

+++ 17.59 Uhr: Seit Montag (12.04.2021) gibt es eine offizielle Corona-Testpflicht an Schulen. Schüler, Lehrer und Schulpersonal müssen die Tests zweimal pro Woche vor dem Unterrichtsbeginn zu Hause selbst anwenden. Rund 13 Millionen Stück wurden vom Land Niedersachsen für diesen Zweck gekauft. Aus Sicht des Schulleitungsverbandes verlief der Start allerdings chaotisch. Wie der NDR berichtet kam es zu Problemen bei der Lieferung der Tests.

Demnach hätten einige Schulen zu viele, andere zu wenig und manche sogar die falschen Testkits geliefert bekommen. „Das ist völlig unprofessionell“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, Rene Mounajed. Des Weiteren bemängelt er die Kommunikation mit dem Kultusministerium. Zahlreiche Schulleitungen seien wütend, weil sie viel zu kurzfristig informiert worden seien.

Eine einheitliche und landesweite Organisation sei am Starttag der verpflichtenden Corona-Selbsttests so nicht möglich gewesen. Manche Schulen würden lediglich Notbetreuungen anbieten, andere würden wiederum mit dem Unterricht beginnen, ohne die Kinder zu testen. „Hier macht jeder, was er für richtig hält“, so Mounajed.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Montag (12.04.2021)

Update vom Montag, 12.04.2021, 8.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Institut 1008 weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt damit bei 211.519.

Vier weitere Personen sind mit oder an dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt hat das Land Niedersachsen 5019  Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten circa 191.100(+1100) Personen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt den RKI-Daten nach bei ungefähr 15.400 (-100). In den vergangenen sieben Tagen wurden in Niedersachsen 8217 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 102,8.

Die höchste Inzidenz in Niedersachsen weist die Stadt Salzgitter mit 226,3 auf. Darauf folgen der Landkreis Cloppenburg (221,5) und der Landkreis Vechta (219,9). Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen sieben tagen weist die Region Hannover mit 1272 auf. Dort liegt die Inzidenz aber deutlich unter der 200er-Marke bei 109,9.

Corona in Niedersachsen: Lage auf Intensivstation der Uni-Klinik Göttingen ernst

+++ 17.42 Uhr: Mehr Covid-19-Patienten, viele müssen beatmet werden: So spiegelt sich die aktuelle Corona-Situation auf der Intensivstation der Univerisitätsmedizin Göttingen* wider. Zudem werden die Patienten immer jünger. Laut UMG liege das Alter der beatmeten Patienten derzeit zwischen 40 und 60 Jahren, während in den ersten Wellen meist über 60-Jährige stationär versorgt wurden.

Aktuell werden in der Uni-Klinik in Niedersachsen 30 Covid-Patienten beatmet. Sieben davon an sogenannten ECMO-Maschinen, die die Beatmung vollständig übernehmen. „Auch wenn wir als spezialisiertes Beatmungszentrum auf die Versorgung dieser schwerkranken Patienten vorbereitet sind, macht uns doch die Dynamik der Entwicklung der vergangenen Tage große Sorgen“, heißt seitens der UMG.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Sonntag (11.04.2021)

Update vom Sonntag, 11.04.2021, 8.22 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden wurden dem Institut 1528 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen steigt damit auf 210.511 Fälle.

Zudem sind 5 weitere Personen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Niedersachsen liegt damit bei 5015. Insgesamt 190.000 Personen gelten nach einer Corona-Infektion wieder als genesen (+600). Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und liegt aktuell bei 97,0. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 86,5. Deutschlandweit hat Niedersachsen die zweitniedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Einen niedrigeren Inzidenzwert hat nur Schleswig-Holstein (71,8). Die höchste Inzidenz hat Thüringen mit 218,5.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Samstag (10.04.2021)

Update vom Samstag, 10.04.2021, 7.22 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden wurden dem Institut 1731 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen steigt damit auf 208.983 Fälle.

14 weitere Personen sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Niedersachsen steigt auf 5010. Insgesamt 189.400 Personen gelten nach einer Corona-Infektion wieder als genesen (+1200). Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und liegt aktuell bei 86,5. Am Freitag lag der Inzidenzwert bei 81,8.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Freitag (09.04.2021)

Update vom Freitag, 09.04.2021, 7.58 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen veröffentlicht. Innerhalb von 24 Stunden wurden dem Institut 2165 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen steigt damit auf 207.252 Fälle.

34 weitere Personen sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Niedersachsen steigt auf 4996. Insgesamt 188.200 Personen gelten nach einer Corona-Infektion wieder als genesen (+1500). Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen und liegt aktuell bei 81,8. Am Donnerstag lag der Inzidenzwert noch bei 76,7.

Corona in Niedersachsen: Städte verschieben Modellversuche - Weil gegen harten Lockdown

+++ 17 Uhr: Einige der 13 ausgewählten Städte in Niedersachsen verschieben ihre Modellversuche zur Öffnung von Innenstädten - das geht aus einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor. Dazu zählen Oldenburg, Lüneburg und Hildesheim, die die Projekte ursprünglich ab kommenden Montag (12.04.2021) starten wollten. Jetzt soll aber zunächst die anstehende Bund-Länder-Konferenz abgewartet werden.

In Oldenburg plane man die Öffnung der Innenstadt nun ab übernächsten Montag (19.04.2021), in Hildesheim soll es nächste Woche Donnerstag (15.04.2021) losgehen. Aufgrund eines möglichen bundesweiten Lockdowns seien viele Einzelhändler und Gastronomen derzeit verunsichert, sagte Hildesheims Bürgermeister Ingo Meyer (parteilos): „Vor diesem Hintergrund haben wir heute entschieden, dass wir den Modellstart verschieben werden“. In Lüneburg stehe aktuell noch kein Datum fest, doch nächste Woche soll es auch dort so weit sein - das sagte eine Sprecherin.

Corona in Niedersachsen: 13 Städte nehmen an Modellprojekt teil - Einige verschieben den Starttermin

Die Stadt Braunschweig teilte bereits am Mittwoch (07.04.2021) mit, das Projekt nun ab dem 15. April zu starten, damit die beteiligten Betriebe mehr Zeit zum Planen hätten. Nienburg/Weser allerdings hält weiterhin an dem geplanten Termin am 12. April fest. „Wir versuchen es einfach“, sagte eine Stadtsprecherin. Am Freitag (09.04.2021) will sich der Niedersächsische Städtetag mit den Modellkommunen jedoch über einen einheitlichen Start besprechen.

Derweil haben im Landkreis Northeim die Praxis-Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen. In Göttingen haben Wissenschaftler unter dessen neue Wirkstoffe gegen Corona entdeckt. Könnte bald schon ein neues Medikament entwickelt werden?

Corona in Niedersachsen: Stephan Weil ist gegen einen harten Lockdown

+++ 11.49 Uhr: Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), sieht laut einem Bericht der Tagesschau derzeit keinen Grund für einen harten Corona-Lockdown. Ein starker Anstieg der Infektionszahlen sei für ihn aktuell nicht zu erkennen.

Weil verwies auf die sinkenden Inzidenzzahlen in Niedersachsen und die entspannte Lage in den Kliniken. In Niedersachsen liegt der 7-Tage-Inzidenzwert aktuell bei 76,7. In einigen Regionen liegt der Inzidenzwert über 120 (siehe Update von 7.30 Uhr).

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Donnerstag (08.04.2021)

Update vom Donnerstag, 08.04.2021, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Institut 1818 weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt damit bei 191.610.Corona in Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) positioniert sich klar gegen einen harten Lockdown. (Archivbild)

Zwölf weitere Personen sind mit oder an dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt hat das Land Niedersachsen 4805 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten circa 172.200 (+900). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt den RKI-Daten nach bei ungefähr 14.600 (+900). In den vergangenen sieben Tagen wurden in Niedersachsen 8.268 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 103,4.

Corona in Niedersachsen: Sieben Regionen überschreiten 100er-Inzidenz

In Niedersachsen liegen sieben Regionen über einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenz weist mit 155,3 die Stadt Salzgitter auf. Darauf folgen der Landkreis Vechta (147,0) und der Landkreis Cloppenburg (128,3).

Das RKI warnt weiterhin vor einer vorschnellen Interpretation der Zahlen. Über die Osterfeiertage seien von einzelnen Landes- und Gesundheitsämtern nur sporadisch Daten eingegangen. Außerdem hätten sich viele Menschen in dieser Zeit nicht offiziell testen lassen.

Corona in Niedersachsen: Hannover hebt Ausgangssperre auf

+++ 17.14 Uhr: Die ursprünglich für den Zeitraum 1. bis 12. April allgemeine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr in der Region Hannover gilt nicht mehr. Das Verwaltungsgericht Hannover hatte am Freitag (02.04.2021) in einer Eilentscheidung die Rechtmäßigkeit der Allgemeinverfügung infrage gestellt und die Region hatte dagegen Beschwerde eingelegt.

Wie ndr.de am Mittwoch (07.04.2021) berichtet, erklärte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Sperre für „voraussichtlich rechtswidrig“. Eine Ausgangsbeschränkung im Rahmen der Corona-Pandemie sei laut OVG zwar begrenzt geeignet, jedoch nicht erforderlich, solange die staatlichen Stellen die bestehenden Corona-Maßnahmen nicht vollständig durchgesetzt hätten. Damit wurde die Beschwerde der Region gegen die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts abgewiesen.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Mittwoch (07.04.2021)

Update vom Mittwoch, 07.04.2021, 8.20 Uhr: Das Gesundheitsamt in Niedersachsen hat dem RKI seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen 203.838 Corona-Fälle gemeldet. Das sind 629 infizierte Personen mehr als am Dienstag (06.04.2021). Die Zahl der Todesfälle steigt um 28 auf 4939 Verstorbene.

Als genesen gelten in Niedersachsen ungefähr 185.100 (+1700) Menschen. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle sinkt um circa 1100 auf 13.800 Erkrankte. In den vergangenen sieben Tagen wurden 6800 Infektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 an das RKI übermittelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit nicht mehr bei 95,7, sondern bei 85,1.

Corona in Niedersachsen: Das RKI mahnt vor vorschnellen Interpretationen der Fallzahlen

In Niedersachsen gibt es keine kreisfreie Stadt und keinen Landkreis der über einer Inzidenz von 200 liegt. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz mit 181,2 wurde für die Stadt Salzgitter errechnet. Den niedrigsten Inzidenzwert mit 34,2 weist die Stadt Wilhelmshaven auf.

Noch immer sei die Interpretation der Fallzahlen mit Bedacht vorzunehmen. Das erklärt das RKI. Über die Osterfeiertage seien nicht von allen Landes- und Gesundheitsämtern Daten übermittelt worden. Dazu käme die geringere Zahl an offiziellen Testungen, die in diese Daten einfließen.

Corona in Niedersachsen: Infektionslage „besorgniserregend“

+++ 14 Uhr: Die Corona-Maßnahmen in Niedersachsen, die auch teilweise zu Ausgangsbeschränkungen geführt haben, seien notwendig. Das betonte Gesundheitsministerin Daniela Behrens in der Pressekonferenz des Krisenstabs hinsichtlich der Infektionslage. Diese sei weiterhin „besorgniserregend.“ Auch die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen würde tendenziell steigen. 187 Personen müssen in Niedersachsen derzeit beatmet werden, darunter auch ein Kind.

Die Eindämmung der Pandemie sei vor allem durch die Corona-Impfungen möglich. Auch über die Osterfeiertage liefen die Impfungen weiter. Allein in der vergangenen Woche konnten über 161.000 Menschen geimpft werden. Damit habe Niedersachsen einen guten Stand, erklärte Behrens.

Corona in Niedersachsen: Ab Mittwoch starten Impfungen in Arztpraxen

Ab Mittwoch (07.04.2021) beteiligen sich dann rund 9.000 Haus- und Facharztpraxen an der Impfkampagne. Die Praxen sollen anfangs 20 bis maximal 50 Impfdosen pro Woche erhalten. Die Versorgung läuft über den Großhandel der Apotheken. Im Mai sollen dann die Betriebsärzte mit eingebunden werden und ebenfalls Corona-Impfungen verabreichen.

Sogenannte „sichere Zonen“ sollen in den kommenden Woche erste Wege aus der Pandemie aufzeigen. In 13 Kommunen dürfen dann Geschäfte und Außengastronomie vorsichtig öffnen. Gleichzeitig soll damit die digitale Kontaktnachverfolgung beginnen. Von den ursprünglich 14 geplanten Kommunen wird es in der Samtgemeinde Elbtalaue kein Modellprojekt geben, da sie die digitale Kontaktverfolgung nicht gewährleisten kann.

Corona in Niedersachsen: Krisenstab informiert über aktuelle Infektionslage

+++ 12.10 Uhr: Der Krisenstab der Landesregierung in Niedersachsen informiert am Dienstagmittag (06.04.2021) über die aktuelle Corona-Situation im Land. Ab 13 Uhr leiten dann Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sowie die stellvertretende Regierungssprecherin Kathrin Riggert live durch die Pressekonferenz.

Thematisiert werden insbesondere das derzeitige Infektionsgeschehen und die Ausgangssperren in mehreren Regionen. Aber auch der Impffortschritt in Niedersachsen sowie der Start der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen werden vermutlich Thema sein. Diese sollen ab dem heutigen Dienstag beginnen.

Zudem sollen in Niedersachsen in 14 Kommunen Modellprojekte zur Öffnung von Geschäften und Außengastronomie an den Start gehen, so der NDR. Die teilnehmenden Regionen behalten eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 weiterhin bei. Landesweit liegt der Wert am Dienstag (06.04.2021) bei 95,7.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Dienstag (06.04.2021)

Update vom Dienstag, 06.04.2021, 7.56 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Institut 384 weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt damit bei 203.209.

Drei weitere Personen sind mit oder an dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt hat das Land Niedersachsen 4911 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten circa 183.400 (+1500). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt den RKI-Daten nach bei ungefähr 14.900 (-1100). In den vergangenen sieben Tagen wurden in Niedersachsen 7649 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 191,3 auf 95,7.

Das RKI teilt mit, dass es wegen der Osterfeiertage zu weniger Testungen und somit weniger Nachweisen einer Ansteckung mit dem Coronavirus kommen kann. Dieser Umstand solle in die Interpretationen der Fallzahlen einfließen.

Corona in Niedersachsen: Polizei schützt Haus von Stephan Weil gegen „Querdenker“

+++ 10.10 Uhr: Ein starkes Polizei-Aufgebot hat das Wohnhaus von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in Hannover am Ostersonntag (04.04.2021) gegen erwartete Corona-Demonstranten aus der Querdenker-Szene abgeriegelt. Die Zufahrtsstraßen zu dem Wohngebiet waren abends gesperrt. Das berichteten Augenzeugen. Laut Polizei seien nur wenige mutmaßliche Corona-Demonstranten aufgetaucht. Sie seien von den Beamten vor Ort fortgeschickt worden.

Sogenannte „Querdenker“ hatten an Weils Wohnsitz gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Die Versammlungsbehörde hatte den Aufmarsch an diesem Ort untersagt. Begründung: Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen, teilte die Polizei mit. Sie warnte, dass die Teilnahme an der verbotenen Versammlung konsequent geahndet werde.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Montag (05.04.2021)

Update vom Montag, 05.04.2021, 6.51 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die neuen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen gemeldet. Die Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 715 Neuinfektionen und 3 neue Todesfälle registriert.

Seit Pandemie-Ausbruch sind 4908 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Vergleich zum Vortag von 97,9 auf 101,3. Das RKI weist darauf hin, dass an den Oster-Feiertagen weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Die übermittelten Daten gelten nur eingeschränkt.

Corona in Niedersachsen: Niederlande zu Hochinzidenzgebiet erklärt - Grenzkontrollen angekündigt

+++ 18 Uhr: Seit Sonntag (04.04.2021) gelten die Niederlande aufgrund massiv steigender Corona-Neuinfektionen als Hochrisikogebiet. Somit ist die Einreise aus den Niederlanden nach der Corona-Einreiseverordnung des Bundes nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich.

Der Abstrich für die Testung darf längstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Das berichtet Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Der Bund ermöglicht den Bundesländern bzw. den kommunalen Gesundheitsämtern per Allgemeinverfügung Ausnahmen für bestimmte Personengruppen.

Corona in Niedersachsen: Erleichterungen für Grenzpendler und Grenzgänger

Niedersachsen hat sich mit den Grenzländern und den betroffenen Grenzstaaten allerdings auf eine Erleichterung nach der Corona-Einreiseverordnung verständigt. Grenzpendler und Grenzgänger sowie das „engste persönliche Umfeld“ müssen sich lediglich zweimal pro Woche testen lassen. Bei einer Einreise an zwei aufeinander folgenden Tagen ist zudem nur ein Test erforderlich. Die Tests können auch unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden.

Die Landesregierung hat die unmittelbaren Grenz-Kommunen (Landkreise Aurich, Leer, Emsland, Grafschaft Bentheim sowie die Stadt Emden) angewiesen, diese Regelungen sofort umzusetzen und eine entsprechende Allgemeinverfügung zu erlassen. Die Regelungen treten für die betroffenen Regionen einen Tag nachdem die Kommunen die Allgemeinverfügung verkündet haben in Kraft. Bis dahin gilt, dass Grenzpendler bei jeder Einreise testpflichtig sind.

Corona in Niedersachsen: 14 Kommunen dürfen lockern - Polizeikontrollen an Ostern im ganzen Bundesland

+++ 17.05 Uhr: In vielen Regionen in Niedersachsen gelten über Ostern strengere Corona-Regeln. Vor allem die Küste und die Ausflugsziele im Bundesland scheinen bei den Touristen trotzdem beliebt zu sein. Die Polizei hat viel zu tun. Neben den landesweit angekündigten Kontrollen, die sich auf die Einhaltung der Corona-Regeln fokussieren, werden auch Parkplätze gesperrt. Das berichtet der NDR.

Die Kontrollen der Polizei richten sich vor allem an Tagestouristen. Diese sind nämlich an vielen beliebten Stränden und Ausflugszielen verboten. Auch Camper und Wohnmobilbesitzer werden auf Campingplätzen kontrolliert. Auch hier müssen die Corona-Regeln eingehalten werden. Bislang wurden laut NDR in Geestland (Landkreis Cuxhaven) allein 40 Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt.

Auch die ostfriesischen Inseln ganz im Norden haben strenge Corona-Auflagen. Es gibt verstärkte Kontrollen, auf die Insel Wangerooge dürfen nur Personen, die einen negativen Text vorweisen können.

Corona in Niedersachsen: Patient bekommt Höherstufung der Corona-Impfpriorisierung

+++ 14.30 Uhr: Ein an fortschreitendem Muskelschwund leidender Patient hat einen Anspruch auf eine Höherstufung bei der Corona-Impfpriorisierung. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen in Niedersachsen entschieden. Der Mann wollte mit einem weitergehenden Antrag eine sofortige Corona-Impfung erreichen. Das lehnte das Gericht aber ab.

Infolge der Muskelschwäche sind dem Gericht zufolge alle vier Extremitäten des Mannes gelähmt. Es bestehe die Notwendigkeit einer die Spontanatmung unterstützenden künstlichen Beatmung mittels Atemmaske. Aus ärztlicher Sicht bestehe ein signifikant erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Sonntag (04.04.2021)

Update vom Sonntag, 04.04.2021, 8.28 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die neuen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen gemeldet. Die Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 1087 Neuinfektionen und 7 neue Todesfälle registriert.

Seit Pandemie-Ausbruch sind 4905 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im Vergleich zum Vortag von 102,0 auf 97,9.

Das RKI weist darauf hin, dass an den Oster-Feiertagen weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Die übermittelten Daten gelten nur eingeschränkt.

Corona in Niedersachsen: 14 Städte und Gemeinden als Modell-Kommunen ausgewählt

+++ 15.04 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen die Öffnungsstrategien in einzelnen Bundesländern ausgesprochen - aktuell könnte es nach Ostern sogar zu einem Knallhart-Lockdown kommen. Dennoch hält das Land Niedersachsen an den kommunalen Modellprojekten zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie fest - 14 Kommunen dürfen bald loslegen.

Unter den Modellkommunen für Öffnungen sind auch Hann.Münden und Einbeck auch zwei Kommunen aus Südniedersachsen. Auch die Stadt Göttingen hatte sich für das Modellprojekt beworben, wurde aber nicht ausgewählt. Diese 14 Städte und Gemeinden sind dabei:

  • Aurich
  • Achim
  • Braunschweig
  • Hansestadt Buxtehude
  • Cuxhaven
  • Einbeck
  • Emden
  • Hann. Münden
  • Hildesheim
  • Hansestadt Lüneburg
  • Nienburg/Weser
  • Norden
  • Oldenburg
  • Samtgemeinde Elbtalaue

Corona in Niedersachsen: 14 Kommunen für Modellprojekte zum test von Öffnungen benannt

Die Auswahl hat das niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium in Absprache mit den kommunalen Spitzenverbänden getroffen. Zugelassen wurden im wesentlichen Kommunen zugelassen, die eine Inzidenz von 100 nicht überschreiten. In den ausgewählten Kommunen können jetzt sogenannte sichere Zonen eingerichtet werden in denen der Einzelhandel oder die Außengastronomie geöffnet werden kann. Um Zutritt zu erhalten, muss ein negativer Corona-Test vorliegen sowie die von der jeweiligen Kommune vorgeschrieben App zur Kontaktnachverfolgung auf dem Handy installiert sein.

Die Ergebnisse der Modellprojekte sollen den Weg weisen für sichere Zonen in ganz Niedersachsen. Getestet werden soll in den 14 Kommunen, wie die Öffnung einzelner Bereiche mit einer konsequenten Teststrategie und unter Einhaltung strenger Auflagen möglich ist. „Wir wollen so die Grundlage für spätere kontrollierte und gezielte Lockerungen schaffen. Ziel ist es, Schritt für Schritt durch diese Pandemie zu kommen und eine gewisse Normalisierung unseres Lebens zu ermöglichen“, sagt Daniela Behrens, Sozialministerin von Niedersachsen. 

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Samstag (03.04.2021)

Update vom Samstag, 03.04.2021, 11.12 Uhr: Erneut wurden über 1000 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) haben sich binnen 24 Stunden 1256 Menschen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 infiziert. Damit sind insgesamt geschätzte 16.000 Menschen aktuell an Covid-19 erkrankt. Zudem wurden im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sieben weitere Todesfälle gemeldet, damit steigt die Zahl der Todesfälle insgesamt seit Ausbruch der Pandemie auf 4898.

Als genesen gelten in Niedersachsen am Samstag (03.04.2021) 1100 Menschen, damit haben von den bisher insgesamt 201.023 Erkrankten etwa 180.100 Covid-19 überstanden. Die Zahl der Genesenen wird geschätzt. Die 7-Tage-Fallzahl liegt bei 8156. Die 7-Tage-Inzidenz ist laut dem RKI leicht von 107,9 auf 102,0 gesunken.

Die Zahlen des RKI können von denen des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen abweichen, da eventuell noch nicht alle Zahlen der Gesundheitsämter an das RKI übermittelt wurden. Das RKI Corona-Dashboard wird über den Tag angepasst.

Unternehmensverband unzufrieden mit Corona-Kurs der Regierung: „Tickende Zeitbombe“ bei Insolvenzen

„Dass die Bundesregierung mit Tunnelblick das wachsende Insolvenzrisiko vieler Betriebe offenkundig ausklammert, bereitet mir mittlerweile große Sorge“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbands Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er warnt in der Corona-Krise eindringlich vor stark steigenden Insolvenzzahlen: „Durch die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wird das Problem im Grunde genommen nur kaschiert. Faktisch tickt hier eine Zeitbombe, und das Risiko, dass sie hochgeht, wird von Tag zu Tag größer.“

Schmidt äußerte eine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Corona-Kurs der Bundesregierung und setzt auf die auch in Niedersachsen geplante kommunalen Modellprojekte für Öffnungen des Handels, wie die dpa berichtet. Darin sieht er die Chance zu identifizieren, wie eine umsichtige Lockerungsstrategie aussehen könnte. „Wenn Frau Merkel diesen Modellprojekten jetzt einen Riegel vorschieben will, wäre das bedauerlich, würde aber zum planlosen Agieren der Bundeskanzlerin passen.“

Corona in Niedersachsen: Oster-Gottesdienste finden trotz Krise statt

+++ 12.26 Uhr: Zum zweiten Mal muss das Oster-Fest unter Corona-Bedingungen stattfinden. Im letzten Jahr konnten Gottesdienste in der Präsenz nicht veranstaltet werden - dieses Jahr werden diese in ganz Niedersachsen auf unterschiedliche Art und Weisen stattfinden. Obwohl die Bund-Länder-Konferenz einen Verzicht auf Präsenzgottesdienste empfohlen hat, haben die katholischen und evangelischen Bischöfe mit dem Land vereinbart, diese allerdings trotzdem zu ermöglichen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sei für Gottesdienste allerdings eine vorherige Anmeldung erforderlich, um die nötigen Corona-Abstände einhalten zu können. Einige werden daher zusätzlich digital angeboten, wie beispielsweise im Hildesheimer Dom. Außerdem sollen nächtliche Ausgangsbeschränkungen, wie in Hannover, für religiöse Zusammenkünfte, zum Beispiel in der Osternacht am Abend des Karfreitags und am Morgen des Ostersonntags, ausnahmsweise möglich sein.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen am Freitag (02.04.2021)

Update vom Freitag, 02.04.2021, 11.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die tagesaktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen aktualisiert. Demnach wurden binnen 24 Stunden 1661 neue Infektionen mit dem Virus gemeldet - somit steigt die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 199.767. Wie den Daten des RKI zu entnehmen ist, gebe es derzeit ungefähr 300 aktive Corona-Fälle.

Zudem gibt es 11 weitere Todesfälle zu beklagen. Insgesamt verstarben bereits 4891 Menschen mit einer Covid-19-Infektion. Circa 1300 Patienten gelten derweil wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz für Niedersachsen beträgt mittlerweile 107,9.

Corona in Niedersachsen: Weitere Maßnahmen an Schulen geplant

+++ 18.32 Uhr: Niedersachsen plant eine Ergänzung der bestehenden Corona-Maßnahmen an Schulen. Diese soll nach den Oster-Ferien in Kraft treten. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) verkündete auf der Landespressekonferenz in Hannover die Einführung verpflichtender Selbsttests. Diese sollen zweimal pro Woche sowohl von Schülern als auch von Lehrern und anderem Schulpersonal durchgeführt werden.

„Ich glaube, dass wir damit einen weiteren sinnvollen Baustein setzen, um die Sicherheit in Schulen zu erhöhen.“

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD)

Ziel der zusätzlichen Maßnahmen, die auch in die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen aufgenommen werden sollen, ist ein frühzeitiges Durchbrechen der Infektionsketten. In der Woche vor den Osterferien gab es bereits einen ersten Testlauf, wie der NDR berichtet. Ab Dienstag, den 13.04.2021 sollen die Selbsttests dann verpflichtend sein.

Die Test-Kits sollen vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden. Erfolgen sollen die verpflichtenden Tests allerdings Zuhause. Wer ein positives Testergebnis hat, ist verpflichtet dieses an seine Schule zu melden. Liegt kein negatives Testergebnis vor, darf weder am Präsenzunterricht, noch an den Notbetreuungsangeboten teilgenommen werden.

Corona in Niedersachsen: Astrazeneca-Impfstopp in Göttingen – Uni-Klinik reagiert

Update vom Donnerstag, 01.04.2021, 11.00 Uhr: Seit Mittwoch (30.03.2021) wird an der Universitätsklinik in Göttingen nur noch mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech verimpft. Die Corona-Impfung von Astrazeneca wird seit dem nicht mehr verwendet. Bei den letzten Impfungen mit dem Vakzin des schwedisch-britischen Herstellers wurde es den Patienten im Alter unter 60 Jahren freigestellt den Impfstoff anzunehmen.

Alternativ konnten diese sich einen neuen Termin geben lassen, um mit den mRNA-Impfstoffen von Moderna oder Biontech/Pfizer geimpft zu werden. Aufgrund „seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen“, soll der Impfstoff von Astrazeneca nur noch an Personen über 60 verimpft werden, das empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko).

Corona-Ausbruch nach Ausschuss-Sitzung: Inzidenz in Stadt jetzt über 200

+++ 12.07 Uhr: Eine Sitzung des Bauausschusses war anscheinend der Ausgangspunkt für mehrere Corona-Fälle in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Sachsa im Südharz. Sie fand am 18. März statt und stieß wegen ihres Themas – es ging um den Gipsabbau – auf großes Interesse.

Bei mehreren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung wurden nun Corona-Infektionen festgestellt. Deswegen ist bis einschließlich dem 6. April das Rathaus in Bad Sachsa geschlossen. Die Kleinstadt hat nun die höchste Inzidenz in einer Kommune im Göttinger Landkreis – sie liegt über 200.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Mittwoch (31.03.2021)

Update vom Mittwoch, 31.03.2021, 7.35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Institut 1251 weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt damit bei 196.101.

Elf weitere Personen sind mit oder an dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt hat das Land Niedersachsen 4.847 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten circa 176.400 (+1400). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt den RKI-Daten nach bei ungefähr 14.800(-200). In den vergangenen sieben Tagen wurden in Niedersachsen 9.054 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 116,7 auf 113,3.

Corona-Fallzahlen für Niedersachsen: Landkreis Northeim am nächsten an 35er-Inzidenz

Während die Inzidenz in Niedersachsen durchschnittlich bei 113,3 liegt, ist sie in einigen Regionen fast doppelt so hoch. Diese Landkreise und kreisfreien Städte haben die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen in Niedersachsen:

  • Landkreis Cloppenburg: 215,6
  • Salzgitter: 206,2
  • Landkreis Emsland: 184,4

Am nächsten an der Wunsch-Inzidenz von 35 ist der Landkreis Northeim. Eine Inzidenz von unter 50 weisen insgesamt drei Regionen auf: der Landkreis Nienburg (Weser) mit 47,8, die Stadt Wilhelmshaven mit 43,4 und der Landkreis Northeim mit 37,0.

Corona in Niedersachsen: Vielerorts keine Impfungen an Ostern

+++ 13.41 Uhr: Das Impfen läuft in Deutschland* nach wie vor schleppend. Über die Osterfeiertage wird es in Niedersachsen wohl noch langsamer vorangehen. Prinzipiell könne in Niedersachsen auch an Sonn- und Feiertagen geimpft werden, soweit dies erforderlich sei, um vorhandene Impfstoffdosen zu nutzen, so eine Sprecherin des Sozialministeriums gegenüber dem NDR.

Es habe aber bereits aus etlichen Impfzentren in Niedersachsen die Rückmeldung gegeben, dass an Ostern keine Impfungen vorgenommen werden, da die Leistungen unter der Woche ausreichen würden, um sämtliche Dosen zu verimpfen. Deswegen ergebe eine Öffnung der Impfzentren an den Feiertagen in diesem Fall wegen des mangelnden Impfstoffs keinen Sinn.

Corona in Niedersachsen: In Hannover soll über Ostern weitergeimpft werden

Die Sprecherin konnte dem NDR nicht sagen, welche Impfzentren weiterimpfen werden. Es werde sich demnach am Donnerstag (01.04.2021) zeigen, wo noch Impfstoff übrig ist, der an den Ostertagen verimpft werden müsse. Ein Sprecher der Stadt Hannover sagte NDR.de, dass das größte niedersächsische Impfzentrum auch über Ostern Impfungen verabreichen werde.

Anders sieht es in der Stadt Oldenburg aus. Dort soll laut dem Bericht das Zentrum über Ostern nicht öffnen. Alle vorhandenen Impfdosen werden bereits am Karfreitag (02.04.2021) verimpft. In Osnabrück hätte man gerne weiter geimpft, jedoch gebe es nicht genug Impfdosen.

Corona in Niedersachsen: Menschen in Uslar haben kein Testzentrum in der Nähe

+++ 10 Uhr: An vielen Orten in Niedersachsen gibt es neue Corona-Testzentren. In Uslar im Kreis Northeim ist der Vorstand des Familienzentrums verärgert. Sie fragen sich, ob Uslar bei der Planung von Corona-Testzentren schlicht vergessen wurde*. In dem Mehrgenerationenhaus seien schon mehrere Anfragen wegen Corona-Testmöglichkeiten eingegangen. Dabei hätten die Anrufer beklagt, dass es vor Ort keine Möglichkeit für einen Schnelltest gebe.

Menschen aus Uslar müssen, wenn sie sich testen lassen wollen, bis nach Nörten-Hardenberg, Northeim oder Einbeck fahren. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sie ihren Landkreis verlassen und in Gieselwerder im Museum eine Teststation aufsuchen.

Anders sieht es in Hann. Münden im Landkreis Göttingen aus. Seit Montag (29.03.2021) hat dort im Hann. Mündener Bahnhofsbistro das neue Corona-Testzentrum geöffnet*. „Die bisherige Resonanz ist super“, so Stadtsprecherin Julia Bytom. Schon wenige Stunden nach der Eröffnung hatten sich bereits mehrere Dutzend Menschen dort testen lassen. Ein Test ist laut der Stadt nur mit einem Termin möglich.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Dienstag (30.03.2021)

Update vom Dienstag, 30.03.2021, 7.26 Uhr: Die Gesundheitsämter in Niedersachsen haben die aktuellen Corona-Fallzahlen an das RKI weitergegeben. Diesen Daten zufolge haben sich seit Montag (29.03.2021) 605 weitere Menschen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 angesteckt. Seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen wurden 194.850 Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle steigt um 22 auf 4836.

Als genesen gelten in Niedersachsen 175.000 Menschen. Das sind 1200 Personen mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle sinkt um 600 auf 15.000 Personen. Die Zahlen zu Genesenen und aktiven Fällen sind laut dem RKI Schätzwerte. In den vergangenen sieben Tagen wurden 9329 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 117,8 auf 116,7.

Corona in Niedersachsen: 20 Regionen überschreiten Inzidenz von 100

Die Stadt Salzgitter steht mit einer Inzidenz von 218,6 weiterhin an der traurigen Spitze der Sieben-Tage-Inzidenzen in Niedersachsen. Darauf folgen der Landkreis Cloppenburg mit 205,1 und der Landkreis Wesermarsch mit 203,2. Der Landkreis Emsland, der am Sonntag (28.03.2021) als Erstes die 200er-Inzidenz wieder überschritt, liegt nun bei einem Inzidenzwert von 197,6. 20 Landkreise und kreisfreie Städte liegen über einer Inzidenz von 100.

Seit Montag (29.03.2021) gilt in Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung*: Wir geben einen Überblick, was noch erlaubt ist und was nicht.


Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Montag (29.03.2021)

Update vom Montag, 29.03.2021, 7.34 Uhr: Das RKI meldet die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen. Den Daten zufolge haben sich seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen 194.245 Menschen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 infiziert. Das sind 857 Menschen mehr als am Sonntag (28.03.2021).

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt in Niedersachsen um vier auf 4814 Verstorbene. Die Infektionskrankheit Covid-19 haben insgesamt ungefähr 173.800 (+900) Menschen überstanden. Sie gelten nun als genesen. Die Zahl der aktiven Covid-19 Fälle sinkt um 100 auf circa 15.700 Personen.

Corona in Niedersachsen: Drei Regionen über 200er-Inzidenz

In den vergangenen sieben Tagen haben sich 9417 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 111,5 auf 117,8. 24 Regionen in Niedersachsen liegen über einem Inzidenzwert von 100 und gelten demnach als Hochinzidenzgebiete. Die höchsten Inzidenzwerte (über 200) haben die Stadt Salzgitter (226,3), der Landkreis Emsland (218,7) und der Landkreis Wesermarsch (210,0).

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Sonntag (28.03.2021)

Update vom Sonntag, 28.03.2021, 8 Uhr: Das Gesundheitsamt in Niedersachsen hat dem RKI seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen 193.388 Corona-Fälle gemeldet. Das sind 1778 infizierte Personen mehr als am Samstag (27.03.2021). Die Zahl der Todesfälle steigt um fünf auf 4810 Verstorbene.

Als genesen gelten in Niedersachsen ungefähr 172.800 (+600) Menschen. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle steigt um circa 1100 auf 15.800 Erkrankte. In den vergangenen sieben Tagen wurden 8916 Infektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 an das RKI übermittelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit nicht mehr bei 103,4, sondern bei 111,5.

Corona in Niedersachsen: Ein Landkreis mit Inzidenz über 200

Weiterhin hat der Landkreis Emsland mit einem Wert von 212,0 die höchste Inzidenz in Niedersachsen. Am Samstag betrug dieser Wert noch 180,5. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Goslar mit 40,5. Die Landkreise Northeim und Göttingen haben einen leichten Anstieg ihrer Inzidenzen zu verzeichnen. In der Region Hannover liegt die Inzidenz bei 126,3.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Samstag (27.03.2021)

Erstmeldung vom Samstag, 27.03.2021, 13 Uhr: Göttingen - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Institut 1818 weitere Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt damit bei 191.610.

Zwölf weitere Personen sind mit oder an dem Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt hat das Land Niedersachsen 4805 Todesfälle zu beklagen. Als genesen gelten circa 172.200 (+900). Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt den RKI-Daten nach bei ungefähr 14.600 (+900). In den vergangenen sieben Tagen wurden in Niedersachsen 8.268 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 103,4.

Corona-Fallzahlen für Niedersachsen: Diese Landkreise und kreisfreien Städte sind besonders betroffen

Während die 7-Tage-Inzidenz für Niedersachsen insgesamt bei 103,4 liegt, ist sie in einigen Landkreisen und kreisfreien Städten um einiges höher. 19 Regionen in Niedersachsen liegen über einer 100er-Inzidenz und gelten somit als Hochinzidenzgebiete. Hier können laut der neuesten Corona-Verordnung von Niedersachsen Ausgangssperren* drohen. Diese Landkreise und kreisfreien Städte haben die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen in Niedersachsen:

  • Landkreis Emsland: 180,5
  • Osnabrück: 171,9
  • Landkreis Cloppenburg: 168,7

Unter der angestrebten Inzidenz von 35 ist derzeit keine Region in Niedersachsen. Die niedrigsten Inzidenzen weisen der Landkreis Northeim mit 40,1, der Landkreis Goslar mit 41,1 und der Landkreis Nienburg (Weser) mit 46,1 auf. Auch der Landkreis Göttingen liegt mit einer Inzidenz von 49,1 unter der 50er-Marke. (Jennifer Greve, Sarah Neumeyer, Karolin Schäfer, Helena Gries, Jan-Frederik Wendt, Diana Rissmann, Alina Schröder, Lucas Maier und Sandra Böhm) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ronny Hartmann/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Europäische Union kauft bis zu 1,8 Millionen Biontech-Impfdosen
Europäische Union kauft bis zu 1,8 Millionen Biontech-Impfdosen
Forschungs-Erkenntnisse verblüffen: Ist Corona eine ganze andere Krankheit?
Forschungs-Erkenntnisse verblüffen: Ist Corona eine ganze andere Krankheit?
Lockerungen in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten in Restaurant und Hotel
Lockerungen in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten in Restaurant und Hotel
Brandbrief: 9.000 Eltern und Ärzte fordern, sofort alle Schulen zu öffnen
Brandbrief: 9.000 Eltern und Ärzte fordern, sofort alle Schulen zu öffnen

Kommentare