Tatverdächtiger festgenommen

Drogen-Fund am Hamburger Hafen - 100 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

Am Hamburger Hafen haben Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) erneut eine große Menge Kokain sicher gestellt. 100 Kilogramm waren in Bananenkisten versteckt.

Hamburg - Ermittler haben am Hamburger Hafen erneut rund 100 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Das Rauschgift war in Bananenkisten auf einem aus Ecuador kommenden Frachtschiff versteckt, wie das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg und der Zoll in Stuttgart am Freitag mitteilten. Das Kokain hat demnach einen Marktwert von etwa sechs Millionen Euro. Weitere Lieferungen der international agierenden Täter sollten offenkundig folgen. 

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Ein 38-jähriger Tatverdächtiger wurde vor gut zwei Wochen festgenommen, als er im Begriff war, das Kokain zu übernehmen. Außerdem gab es Durchsuchungen im Raum Bonn und Hamburg am Wohnsitz und an der Arbeitsstelle des Festgenommenen. Dabei wurden Beweismittel wie Mobiltelefone, ein Notebook und schriftliche Unterlagen beschlagnahmt. 

In 2018: Bundeskriminalamt geht von Rekord für Kokain-Beschlagnahmungen aus

Die Ermittlungen laufen bereits seit April und konzentrieren sich den Angaben zufolge jetzt auf die Identifizierung von Mittätern und Hinterleuten sowie auf den Bestimmungsort des Kokains. Zuletzt waren den Behörden in Hamburg mehrfach große Kokainsendungen in die Hände gefallen. 

Nach NDR-Informationen geht das Bundeskriminalamt davon aus, dass im Jahr 2018 möglicherweise erneut weltweit eine Rekordmenge an Kokain beschlagnahmt wird. Bis November lag die konfiszierte Menge bei 608 Tonnen. Im Vorjahr war weltweit die bisherige Rekordmenge von 632 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden. 

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Christian Charisius (Symbolbild)

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