Coronavirus-Pandemie

Wegen Omikron: RKI rechnet mit „schlagartiger Erhöhung der Infektionsfälle“

Eine FFP2-Maske liegt im Dreck auf der Straße in Berlin.
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Eine FFP2-Maske liegt im Dreck auf der Straße in Berlin.
  • Martina Lippl
    VonMartina Lippl
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seinen aktuellen Wochenbericht zur Corona-Lage in Deutschland veröffentlicht. Das RKI fordert die Bevölkerung auf, alle nicht notwendigen Kontakte und Reisen zu vermeiden.

Berlin - Der neue Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt vor. Wegen der Weihnachtsfeiertage erscheint der aktuelle Corona*-Wochenbericht vom 30. Dezember nur in „verkürzter Version“. Doch die 15-Seiten haben es trotzdem in sich. Das RKI schätzt die „Gefährdung COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein“.

Ursache dafür sei unter anderem die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante. In anderen Ländern breite sich die Omikron-Variante nach derzeitigem Kenntnisstand schneller und effektiver aus. „Dadurch ist mit einer schlagartigen Erhöhung der Infektionsfälle zu rechnen“, schreibt das RKI. Zudem könne es zu einer schnellen Überlastung des Gesundheitssystems und weiterer Versorgungsbereiche kommen. Zuvor warnte das WHO vor einem Corona-Tsunami*.

RKI empfiehlt alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren

Das RKI fordert die Bevölkerung auf, alle nicht notwendigen Kontakte zu reduziert und Reisen zu vermeiden. Kontakte sollten auf einen engen, gleichbleibenden Kreis reduziert werden. Ebenso sollten Masken getragen und Mindestabstände eingehalten werden, dazu sollten Innenräume regelmäßig gelüftet werden.

Das RKI* rät weiter „dringend dazu, größere Veranstaltungen und enge Kontaktsituationen, z.B. Tanzveranstaltungen und andere Feiern im öffentlichen und privaten Bereich abzusagen oder zu meiden.“ Alle Empfehlungen gelten auch für Geimpfte und Genesene, betont das RKI.

RKI: Bei diesen Symptomen sollten Sie zu Hause bleiben und den Arzt kontaktieren

Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten? Bei Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten (unabhängig vom Impfstatus) sei es unbedingt erforderlich, zu Hause zu bleiben, eine Hausarztpraxis zu kontaktieren und einen PCR-Test durchführen zu lassen, schreibt das RKI weiter in dem aktuellen Wochenbericht. Mehr Infos gibt es auch in unserem News-Ticker Corona in Deutschland. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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