Obduktion liefert Erkenntnisse

Traurige Gewissheit in Fulda: Identität von Timnit (2) steht fest

Traurige Gewissheit: In Fulda wurde die vermisste Timnit (2) von Tauchern tot aufgefunden. Das Mädchen konnte inzwischen zweifelsfrei identifiziert werden.

Update vom Freitag, 04.12.2010, 17.20 Uhr: Nachdem am Dienstagnachmittag (02.12.2020) im Zuge intensiver Suchmaßnahmen ein lebloses Kind am Fulda-Ufer gefunden wurde, sorgt die Obduktion der Leiche nun für traurige Gewissheit: Es handelt sich bei dem Körper um die 2-jährige Timnit. Dies bestätigten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Fulda in einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Bei den Untersuchungen wurden außerdem eindeutige Hinweise auf einen Tod durch Ertrinken gefunden. Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung konnten allerdings nicht ausgemacht werden. Weitere Untersuchungsergebnisse werden im Laufe der nächsten Woche erwartet und auch die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Fulda und der Kriminalpolizei zur Klärung der genauen Todesursache wird weiterhin andauern.

Traurige Gewissheit in Fulda: Leiche in der Fulda gefunden

Update vom Mittwoch, 02.12.2020, 10.45 Uhr: Der Albtraum aller Eltern: Am Montagabend schafft es ein zweijähriges Mädchen in Fulda sich unbemerkt aus dem Haus zu schleichen und verschwindet. Nach stundenlanger Suche mit mehreren hundert Helfern, dann am Dienstagnachmittag die traurige Gewissheit: Taucher der DLRG bergen gegen 14.45 Uhr eine Kinderleiche aus dem nahe gelegenem Fulda Kanal.

„Wie das Kind in den Kanal kam, wie es zu Tode kam – das ist Gegenstand weiterer Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Patrick Bug gegenüber der Fuldaer Zeitung. Der Fundort befindet sich nur wenige hundert Meter vom Elternhaus des Mädchens entfernt.

Vermisstes Kleinkind in Fulda: Polizei klärt Identität zweifelsfrei

Die Familie lebt in Fulda in einem Mehrfamilienhaus an der Frankfurter Straße. Von dort ist Timnit am Montagabend gegen 19.30 Uhr unbemerkt aus der elterlichen Wohnung gelaufen. Das Haus besitzt zwei Ausgänge, einer von ihnen führt zum Garten. Nur einige Meter hinter dem Garten verläuft der künstliche Seitenarm der Fulda. Es sei möglich, dass Timnit dort in den Fulda-Kanal gerutscht sein könnte, schreibt die Fuldaer Zeitung. Die Polizei habe die Identität des Mädchens inzwischen zweifelsfrei klären können.

Seit Montagabend wurde in Fulda ein zweijähriges Mädchen vermisst - am Dienstagnachmittag wurde dann eine Kinderleiche geborgen. Und jetzt gibt es traurige Gewissheit: Timinit (2) ist tot. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Traurige Gewissheit in Fulda: Die kleine Timnit ist tot

Da der Kanal derzeit viel Wasser führe, sei es für ein Kleinkind nicht möglich darin zu stehen. Der künstliche Seitenarm der Fulda fließt in Richtung Innenstadt, im Bereich der Filzfabrik verläuft er unterirdisch in einem Rohr weiter. In diesem Rohr wurde Timnit von den Tauchern gefunden.

Die Polizei Fulda will das Unglück um das zweijährige Mädchen aufklären und sucht deshalb weiterhin Zeugen. Wer Timnit am Montagabend (30.11.2020) gegen 19.30 Uhr im Bereich des Fulda-Kanals gesehen hat, möge sich im Polizeipräsidium Osthessen melden, Tel. 0661/1050.

Fulda: Taucher finden lebloses Kind in Fulda-Kanal

+++16.36 Uhr: Seit Montagabend (30.11.2020) wurde in Fulda ein zweijähriges Mädchen vermisst. Nachdem die Suche in der Nacht abgebrochen werden musste, lief sie ab Dienstagmorgen unter Hochdruck weiter. Doch am Nachmittag dann eine traurige Nachricht: Einsatzkräfte haben einen leblosen Kinderkörper im Bereich des Fulda Kanals gefunden, wie die Polizei mitteilt.

Im Zuge der Suche nach dem vermissten Mädchen aus Fulda haben die Taucher des DLRG bei der Absuche des Fulda Kanals am heutigen Nachmittag ein lebloses Kind rückwärtig der Filzfabrik aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte es sich um die vermisste Timnit handeln.

Die Polizei habe den Bereich um die Fundstelle abgesperrt und führe vor Ort die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durch, heißt es weiter. Dazu gehöre eine umfangreiche Spurensuche und die endgültige Identifizierung. Die genauen Hintergründe des Verschwindens und wie das Kind ins Wasser gelangte, seien derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mädchen in Fulda vermisst: DLRG hat leblosen Kinderkörper gefunden

+++11.40 Uhr: In Fulda wird seit Montagabend ein kleines Mädchen vermisst. Anders als zunächst von der Polizei berichtet, ist das vermisste Mädchen aus Fulda zwei und nicht drei Jahre alt. Obwohl die Polizei sofort eine weitreichende Suche startete, konnte Timnit bis jetzt nicht gefunden werden.

Einsatzkräfte suchten bis spät in die Nacht das Gebiet rund um das Elternhaus über mehrere Stunden ab und wurden dabei von Feuerwehr und Rettungshundestaffel mit Mantrailern und der DLRG unterstützt

Auch in dem nahegelegenen Gewässer der Fuldaaue suchten die Einsatzkräfte bislang vergeblich. Dabei setzte die Feuerwehr Fulda und das DLRG Boote ein. Die Polizei befragte Anwohner und führte weitreichende Suchmaßnahmen im Umfeld um die Wohnung des Mädchens durch.

Nachdem die Suche in der Nacht auf Montag abgebrochen wurde, läuft seit heute Morgen (01.12.2020) die Suche nach der Zweijährigen weiter mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Frankfurt und Hünfeld. Neben der Wärmebildkamera wird auch mit einer Drohne nach dem Mädchen gesucht, auch die Gewässer der Fuldaaue werden erneut von der DLRG abgesucht.

Vermisst: Kleinkind aus Fulda verschwunden - so wird sie beschrieben

  • Die vermisste Timnit ist zwei Jahre alt.
  • Sie istetwa 85 Zentimeter groß.
  • Sie hat dunkle Haut und schwarze gelockte Haare.
  • Sie trägt vermutlich einen rosafarbenen Pullover und eine rosafarbene Hose.

Erstmeldung vom Dienstag, 01.12.2020: Fulda - Der Albtraum aller Eltern: Ein dreijähriges Kind hat sich am Montagabend gegen 19.30 Uhr in einem unbeobachteten Moment aus dem Elternhaus geschlichen - seitdem fehlt von ihr jede Spur. Die dreijährige Timnit aus Fulda wurde laut Polizei zuletzt an der Frankfurter Straße im Bereich Westring (siehe Karte) gesehen. Die Suche nach dem Kind wurde in der Nacht vorerst eingestellt, aber am Dienstagmorgen fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Die verzweifelte Suche nach dem Kleinkind läuft unter Hochdruck.

Umfangreiche Suchmaßnahmen mit einer Hundestaffel, Wärmebildkameras und eine Suche per Schlauchboot in nahe liegenden Gewässern verliefen bisher erfolglos.

Vermisst: Wer hat die Dreijährige aus Fulda gesehen?

Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort von des Mädchens geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0661 / 105-2031 bei der Polizeistelle Ostehessen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vermisst in Deutschland

Als vermisst gelten in Deutschland Erwachsene, wenn sie ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen haben, nicht auffindbar sind und für sie eventuell eine Gefahr besteht. Vermisste Personen werden im Computer „Informationssystem der Polizei“ (INPOL) eingetragen. Wenn sicher ist, dass die Person in Gefahr ist oder sich nicht selbst helfen kann, werden Suchmaßnahmen, beispielsweise mit Hubschraubern und Suchhunden eingeleitet. Dabei arbeiten oft auch Dienste wie das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk mit.

Vermisst: Bis zu 300 neue Fälle täglich in Deutschland

Täglich gibt es rund 200 bis 300 neue Vermisstenfälle in Deutschland, ebenso viele werden wieder als gelöst eingestuft. So wurde beispielsweise eine Jungendliche die im Kreis Fulda vermisst wurde, aber wohlbehalten wieder aufgefunden werden konnte. Rund 9.200 Menschen gelten in Deutschland am 01.03.2020 als vermisst, so wie kürzlich zwei Jungen im Kreis Kassel, die an einem Bahnhof verschwunden waren, aber wieder aufgetaucht sind. Zehn Wochen galt er als vermisst, dann die traurige Gewissheit. Rund die Hälfte der Fälle löst sich innerhalb einer Woche. Innerhalb eines Monats werden 80 Prozent der Vermissten gefunden. Nur 3 Prozent bleiben länger als ein Jahr vermisst. Das zeigt die Statistik des Bundeskriminalamtes zu Vermissten. Sollte eine Person nicht gefunden werden, läuft die Fahndung 30 Jahre lang weiter. (Theresa Lippe) *hanauer.de und fnp.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Rubriklistenbild: © Polizei

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